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Stockcar: Natschbach Saisonfinale

Hoher Spannungsfaktor auf tiefem Terrain

Beim letzten Renntag zum Stockcar Racing Cup 2019 fallen nächste Woche in Natschbach die letzten Entscheidungen in den Titelrennen.

Fotos: Walter Vogler

Auf zum letzten Gefecht heißt es nächsten Samstag für die Protagonisten des Stockcar Racing Cups 2019. In der Sportarena von Natschbach-Loipersbach steht am 28. September der sechste und letzte Renntag der heurigen Saison auf dem Programm. Um dem Finale seinen ihm zustehenden würdigen Charakter zu verleihen, war seitens der Organisation diesmal jedoch ein beträchtlicher Mehraufwand an Arbeit notwendig, den OK-Chef Gerald Koloc erklärt: „Die Sandbahn leidet bis heute an den Nachwehen des fünften Renntags vor einem Monat, wo mitten in der Veranstaltung ein mächtiges Gewitter niedergegangen ist, wir uns aber trotzdem entschieden haben, den Renntag zu Ende zu bringen. Das hat natürlich tiefe Kampfspuren im Terrain hinterlassen, die wir zum Teil noch immer bearbeiten und wo wir hoffen, dass die Bahn dann auch wirklich hält. Momentan behandeln wir sie wie ein rohes Ei, damit sie sich noch einigermaßen festigen kann.“

Denn eines steht ganz sicher fest. Am nächsten Samstag ist es mit der Schonfrist für den Belag sicher vorbei, wenn in vier Klassen um die Tages- bzw. Jahressiege gefahren wird. In der Ford F2 steht der Meister 2019 mit dem Grafenbacher Gerhard Windstey schon fest. Dass Michael Kindl aus Puchberg in der Jugendklasse seinen Titel wiederholen kann, ist eigentlich nur noch Formsache. Bei den Saloon Cars und in der Heckklasse werden die aktuellen Champions jedoch noch gesucht.
In der Heckklasse hat Roland Hofmann die besten Karten. Der Wiener im BMW 320 und seit kurzem Ehemann von Rennleiterin Martina Berger liegt relativ komfortable 119 Punkte vor Ernst Sommerbauer (Volvo 740). Der regierende Meister Anton Bock aus Würflach hat mit seinem Ford Sierra und bereits 127 Zählern Rückstand praktisch keine Chance mehr, den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Weit „kuscheliger“ geht es da schon in der Saloon-Car-Klasse zu. Hier sitzt nämlich dem Spitzenreiter Martin Heinrich aus Breitenau (Honda Civic) Altmeister Georg Weissenböck aus Weissenbach (VW Golf) mit nur 27 Punkten Rückstand im Nacken. Aber auch Martin Gradwohl aus Bad Erlach ist mit seinem Nissan Primera und 57 Zählern Differenz noch in Schlagdistanz. Schon weiter entfernte aber immerhin doch noch Hoffnungen dürfen sich hier auch noch der Wiener Neustädter Christoph Mican (Audi A3) und Lukas Troll aus Hausbrunn (Honda Civic) machen. Nur noch marginale Titelhoffnungen bestehen für den Neunkirchner Raphael Steiner, der mit seinem Ford Puma bereits über 100 Punkte Rückstand hat.

An einem Renntag sind in jeweils drei Vorläufen, einem Finallauf und einem Grande Finale im Idealfall übrigens 135 Punkte möglich.

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