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Motorrad-WM: Silverstone

Bodenwellen trotz Neuasphaltierung

Bevor die Motorrad-WM Ende August in Silverstone gastiert, muss die Strecke wegen weiterer Unebenheiten erneut überarbeitet werden.

Bildquelle: Yamaha Racing

Ist der neue Asphalt in Silverstone gut genug für die Motorrad-WM? Nachdem die Formel-1-WM am Wochenende erstmals auf der generalüberholten Oberfläche unterwegs war, muss offenbar nachgebessert werden. Einige Fahrer merkten an, dass sich die Bodenwellen an manchen Stellen trotz Neuasphaltierung sogar verschlimmert hätten.

"Die neue Oberfläche ist eigentlich ziemlich gut, sie bietet in vielen Bereichen einiges an Grip", sagte etwa Daniel Ricciardo, der aber hinzufügte: "Es ist in manchen Bereichen immer noch sehr holprig. Ich glaube nicht, dass den Burschen der Motorrad-WM die sechste Kurve gefallen wird. Für uns ist es in Ordnung, aber sie werden den Aufstand proben. Der Rest der Strecke dürfte jedoch ziemlich anständig sein." Max Verstappen bestätigte diesen Eindruck: "In Kurve sechs ist es ziemlich schlimm, schlimmer als im vergangenen Jahr. Auch Kurve neun ist schlecht, das sind die kniffligsten. Im Allgemeinen ist der Asphalt gut, er hat mehr Grip, aber wieder ist er an manchen Stellen ziemlich holprig."

Im Vorjahr waren alle drei Motorrad-WM-Läufe in Silverstone abgesagt worden, weil es heftig regnete. Die Wassermassen konnten nicht ausreichend abfließen und sammelten sich auf der Strecke an. Im Nachgang wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu beheben und Absagen wie 2018 in Zukunft möglichst auszuschließen. Zumindest in Brooklands sollen die Unebenheiten noch vor dem Motorrad-WM-Gastspiel (23. bis 25. August) beseitigt werden.

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