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Motorrad-WM: Austin

Lorenzo meldet sich vor dem USGP fit

Vor dem dritten MotoGP-WM-Lauf der Saison 2019 meldet Honda-Neuzugang Jorge Lorenzo, dass seine Verletzungen endlich verheilt sind.

Jorge Lorenzo steht vor seinem dritten Rennwochenende im Honda-Werksteam. Vor dem Trainingsauftakt auf dem Circuit of the Americas in Texas hat der Spanier positive Neuigkeiten: "Ich fühle mich körperlich recht gut. Das Kahnbein wird immer besser, und ich glaube, dass es beim Fahren kein Problem sein wird. Die angeknackste Rippe ist komplett verheilt. Das ist ein Schritt vorwärts." Gute Nachrichten also nach einem bisher schwierigen Jahr.

"Negative Umstände haben dazu geführt, dass ich in den ersten beiden Rennen nicht die besten Ergebnisse erzielt habe", denkt Lorenzo an sein Verletzungspech und die daraus resultierende, mangelhafte Saisonvorbereitung zurück. In Katar und Argentinien standen nur die Plätze 13 und zwölf zu Buche. Nun wartet der anspruchsvolle CotA. Mit Yamaha stand der Spanier dort als Dritter (2013) und Zweiter (2016) schon auf dem Podest.

Auch wenn der 5,5 Kilometer lange Kurs in Austin physisch eine der anstrengendsten im Kalender der Motorrad-WM ist, geht Lorenzo davon aus, dass er an diesem Wochenende körperlich keine Probleme haben wird. Trotzdem hält er fest: "Ich habe noch nicht das Niveau, um mit Marc und Cal mithalten zu können. Ich brauche noch mehr Kilometer, damit ich bestimmte Dinge verstehe, die mir dabei helfen werden, schneller zu sein."

Der Maßstab ist derzeit ganz klar sein Teamkollege Marc Márquez, die Nummer 93 dominierte vor zwei Wochen in Argentinien; zudem sprechen sechs Siege in Austin eine deutliche Sprache. "Marc hat seine Lieblingsstrecken, aber selbst auf Kursen, auf denen er Mühe hat, kann er um den Sieg kämpfen – und auf seinen Lieblingsstrecken gewinnt er momentan mit Vorsprung", sagt Lorenzo über seinen Landsmann und Teamkollegen.

Technisch hat Lorenzo die RC213V nun kennengelernt. Was sind für ihn deren Stärken im Vergleich zur Ducati Desmosedici GP18? "Die Honda lenkt theoretisch besser und hat am Kurveneingang eine sehr gute Agilität. Man kann spät bremsen, sehr schnell in die Kurve fahren, und sie lenkt dann sehr gut", beschreibt der dreifache MotoGP-Weltmeister sein neues Motorrad. "Wir verlieren etwas mechanische Traktion, aber nicht zu viel, denn unser Motor ist momentan sehr stark."

Dass er an diesem Wochenende schon zu Márquez und Crutchlow aufschließen kann, bezweifelt Lorenzo allerdings: "Es ist eine gute Strecke für Honda, aber nicht so sehr für meinen Fahrstil. Es ist eine Kombination mehrerer Dinge. Auch der geringe Grip auf dieser Strecke hilft vermutlich nicht. Ich bin auch nicht der beste Bremser. Deshalb habe ich hier wahrscheinlich noch nicht gewonnen."

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