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Beginn eines heißen Herbstes

Der Bergrallyecup biegt in die Zielgerade: Drei Rennen noch, dann stehen der OSK-Pokalsieger und die Bergrallye-Gesamtsieger 2006 fest. Am 10. September gastiert die Bergrallyetruppe in Auersbach b. Feldbach.

Und wenn auch zwei Titelentscheidungen bereits gefallen - sind der Koglhofer Rupert Schwaiger (Porsche 911 Biturbo) in der Klasse +2000 ccm/2WD und Gerhard Landl (BMW 318is) in der Klasse -2000 ccm sind bereits uneinholbar Meister - tut das der Spannung keinen Abbruch: Denn es geht ja noch um den begehrten Titel des OSK-Pokalsiegers 2006.

Das Duell in der Königsklasse findet diesen Sonntag seine Fortsetzung. Mit dem Sieg beim letzten Lauf in Naas hat der Haslauer Felix Pailer (Lancia Integrale) sein Punktekonto auf 105 Punkte aufgestockt, aber der Gleinstättner Juwelier Hanspeter Laber (Ford Cosworth) hat dennoch nur einen Minimalrückstand von 8 Punkten; und der Paldauer Franz Novak (Lancia) könnte hier das Zünglein an der Waage sein.

In der 1600er-Kategorie hat Christian Pfeifer (Fiat Ritmo) durch seinen Sieg jetzt einen 13-Punkte-Polster gegenüber seinem schärfsten Konkurrenten Joe Krammer im Alfa. Der Südsteirer Andy Marko, der ja erst in Lauf 4 der heurigen Saison einstieg, will einen Top 3 Platz am Ende der Saison und noch den einen oder anderen Tagessieg erreichen.

Für Michael Auer aus Fladnitz im neu aufgebauten Honda Civic Type R gilt es in der Gruppe N einen 5 Pkt. Vorsprung gegenüber dem Breitenauer Jürgen Pratl (Renault Clio) zu verteidigen. Ebenso hauchdünn der Vorsprung in der Gruppe H-Rallye zwischen Reinhard Schlegl (Ford Cosworth) und dem Koglhofer Stefan Widenhofer (Mazda 323 GTR), der durch seinen letzten Sieg in Naas wieder neue Motivation getankt hat. Derzeit beträgt der Vorsprung 7 Punkte zugunsten Schlegl.

Ewald Scherr im Ford Cosworth WRC muß nach einer etwas durchwachsenden Saison Schadensbegrenzung betreiben. Soll heißen: ein Platz unter den Top vier wäre das, sicher machbare, Saisonziel. Erschwert wird die ganze Sache aber durch den Umstand, dass der Lokalmatador und Hausherr gehandicapt ins Heimrennen geht: Bei der Suche nach einigen PS, beim Tuning quetschte er sich den Finger, eine schmerzhafte Operation war die Folge. Er wird aber trotz dieses Malheurs an den Start gehen, zumal der Gedanke an den Vorjahressieg Flügel verleihen sollte.

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