MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Anpfiff zur 2. Halbzeit

Nach einer mehrwöchigen Sommerpause heißt es wieder „Auffi muaß i“: Die Akkus sind neu geladen und es geht voll motiviert in die 2. Saisonhälfte.

Foto: P. Eberhard

Einige der Bergrallyepiloten waren den Sommer über bei internationalen Bergrennen im Ausland am Start. So auch der 13 fache Bergrallyechampion Felix Pailer, dem das Rennen in Baba (Slowakei) wohl noch lange in unangenehmer Erinnerung bleiben wird. Er hatte bei diesem Rennen einen vehementen Abflug bei dem der Lancia völlig zerstört wurde zu verzeichnen. Gottlob blieb „Pailix“ unverletzt.

Kurz nach diesem Unfall begann man mit dem Wiederaufbau des Integrale, denn das vorgegebene Ziel ist der Bergrallyelauf am 26. August in Naas b. Weiz. Deshalb haben einige ihren Urlaub kurzfristig in die Garage vom Pailix umgebucht, denn einige Teile für das Auto müssen einzeln angefertigt werden. Probleme macht derzeit das Fahrwerk (Stoßdämpfer etc.), aber man versucht das Unmögliche, um in Naas am Start zu stehen.

Alles fiebert wieder der heimischen Meisterschaft entgegen - rund 70 Fahrer haben bereits ihre Nennung für diesen Lauf abgegeben, und die Saison verläuft nicht nur wegen der Temperaturen so heiß wie schon lange nicht. Denn außer dem Koglhofer Porsche-Piloten Rupert Schwaiger, der einen relativ komfortablen 30-Punkte-Vorsprung zu verwalten hat und den OSK-Titel als großes Ziel der heurigen Saison nennt, sowie dem Ratscher Andy Marko (Ledinegg-Golf), der um den Gesamtsieg 2007 sicher noch ein gewichtiges Wort mitreden wird, ist in den einzelnen Klassen alles noch offen. Für den Hausherren und Lokalmatador Christian Pfeifer (Fiat Ritmo) gilt es ein Top Ergebnis beim Heimrennen einzufahren, um Tuchfühlung auf den Südsteirer Andy Marko (VW Golf GTI) in der 1600er-Klasse zu behalten.

Der Gleisdorfer Michi Wels (VW Scirocco) eilt mit großen Schritten dem bisher größten Erfolg seiner bisherigen Karriere entgegen, dem Klassensieg – 2000 ccm Spez.TW. Der Fladnitzer Michi Auer (Honda Civic) in der Gruppe N sowie Stefan Wiedenhofer (Gruppe H-Rallye) streben ebenfalls dem Klassensieg 2007 entgegen. Ein leichteres Vorhaben ist das sicher für Auer in der Gruppe N, denn Wiedenhofer wird voraussichtlich den Rest dieser Saison auf einem Rallye getrimmten Mercedes 190 bestreiten. Seine etwas heruntergespielte Aussage für die nächsten Rennen: „Für mich gilt das Eichhörnchenprinzip, Punkte sammeln ist wichtig“.

Ein Comeback feiert Anita Zierler in der Gruppe H auf einem Mazda 323, und es könnte diesmal zu einem Duell zweier schneller Ladies in dieser Klasse kommen. Nach mehrfachen Wetterkapriolen in den letzen Jahren hat Veranstalter Pfeifer nur einen Wunsch: „Dass das Wetter schön und trocken bleibt, dann steht einem tollen Rennsonntag nichts im Wege“

Ein Comeback der besonderen Art, wenn auch nicht im Bewerb so doch im Vorausauto gibt der mehrfache Gesamt- und Klassensieger beim Bergrallyecup vergangener Jahre, Karl-Heinz Pressnitz im legendären Ford Escort WRC. Viele seiner Fans werden sich das natürlich nicht entgehen lassen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.