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Grauer Panther auf der Jagd

Am Circuit Dijon-Prenois schlug die „Old School“ zurück. Routinier Adi Gärtner war im ersten Lauf in Frankreich der Held des Tages.

Der „Graue Panther“ aus der Schweiz holte sich im Martini-Alfa mit beherzter Kämpferleistung und schnellster Rennrunde den Tagessieg vor Gerd Beisel, der gegen Rennschluss eine rutschende Kupplung rapportierte. Auf Platz 3 und damit Klassensieger der Division 1: Yvan Haberkorn im Norma, dahinter Matzinger im PRC.

Mit Platz 5 holte sich Lola-Pilot Mike Roberts nach langer technischer Durststrecke wieder einmal ein Podiumresultat in seiner Klasse; und in der Division 1 stand erstmals der Franzose Jean Louis Herbeth auf dem Stockerl. Die GT-Klasse wurde von Bernd Rübig kontrolliert, der diesmal im Porsche 996 an den Start ging.

Im Sonntag-Rennen startete Wolfi Payr von ganz hinten, donnerte aber durchs Feld und holte sich den Sieg, der schnelle Lokalmatador Christophe Baillet im schwarzen Norma – Teamkollege von Jean Louis Herbeth, die beiden teilten sich das Auto - kam trotz Startkollision mit Gärtner auf Platz 2. Auf Platz 3 der „runner-up“ der Division 2, Gregor Fischer aus der Schweiz im PRC-BMW.

Peter Kormann holte sich mit Gesamtrang 4 noch einen Pokal in der Division 2, Herbert Hunziker und Yvan Haberkorn machten die Division 1 zu einer reinen Norma-Affäre – Hauptgegner Karl-Heinz Matzinger musste technisch bedingt w.o. geben, und das nicht als Einziger: Die Ausfallquote lag in dieselm Lauf recht hoch. Der GT-Sieg ging wieder an den Österreicher Bernd Rübig vor Kurt Peter aus der Schweiz.

Beim abschließenden 100-Meilen-Rennen hatte Hoffmann-Racing-Pilot Norbert Groer Pech, er fiel zur Halbzeit aus. Wolfgang Payr musste vorzeitig abreisen, das Comeback von Walter Pedrazza wurde deshalb verschoben.

Die nächsten beiden Läufe der Sports Car Challenge folgen am 28./29. September in Monza, diesmal wieder gemeinsam mit dem Radical Cup. Auch ein AvD-100-Meilen-Rennen wird wieder stattfinden, für das sich Walter Pedrazza und seine PRC-Truppe einiges vorgenommen haben: Dort starten Emanuel Pedrazza und Karl-Heinz Matzinger in einem neuen PRC-BMW.

Weitere Fahrer-News aus der SCC: Der Schweizer Pius Truffer, der aus familiären Gründen pausiert, hat seine Saison sozusagen offiziell beendet und arbeitet am Neustart 2008, sein Auto ist wieder an PRC zurückgegangen. Die Zusammenarbeit mit seinem Landsmann Gregor Fischer, in Dijon noch Dritter, hat Pedrazza Racing Cars mittlerweile beendet.

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Sports Car Challenge: Dijon

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.