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Kleiner Dämpfer

Ein durchwachsenes Qualifying erlebten die beiden österreichischen Maserati-Cracks in Silverstone: Wendlinger auf Rang acht, Peter auf neun.

Nicht nach Wunsch verlief für das JMB-Team das heutige Qualifying für den morgigen dritten Lauf zur FIA-GT-WM in Silverstone: Karl Wendlinger/Andrea Bertolini erreichten mit ihrem Red Bull Maserati MC12 nur den achten Platz, Team-und Markenkollege Philipp Peter (mit Chris Buncombe und Roman Rusinov) klassierte sich einen Platz hinter dem Tiroler. Dominiert haben das Qualifying die erstmals in der FIA-GT-WM eingesetzten Aston Martin DBR9: Pole holten David Brabham/Darren Turner (Aus/GB) vor Peter Kox/Pedro Lamy (Nl/Por).

Das Hauptproblem bei beiden Autos war der Verkehr: „Andrea, der diesmal das Qualifying fuhr, hatte einfach in seiner schnellen Runde keine freie Fahrt. Man muss aber sagen, dass wir auch ohne Probleme nicht ganz vorne gestanden wären. Die beiden Aston Martin waren zu schnell unterwegs“, erzählt Wendlinger, „jetzt müssen wir morgen eben das Beste aus der Sache machen. Heißt, fehlerlos und konstant schnell fahren und sehen, was passiert. Leider ist es auf diesem Kurs kaum möglich zu Überholen.“

Philipp Peter wiederum hob sich den zweiten Satz Reifen für den Nachmittag auf -aber auch das brachte nichts: „Ich wäre im zweiten Qualifying sicher sehr schnell gewesen - das haben die Zwischenzeiten gezeigt. Doch dann bin ich wieder auf einen Konkurrenten aufgelaufen, und schon war’s vorbei. Es ist wirklich ärgerlich", so der Wiener, der morgen nur Richtung Meisterschaft zielt: "Die beiden Aston Martin bekommen ja keine Punkte. Da muss man weitsichtig sein und trachten, so viele Punkte als nur möglich, mitzunehmen.“

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