MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neuer Anlauf von Karl Wendlinger und Philipp Peter

Beim Halbzeit-Rennen in Le Castellet hoffen Karl Wendlinger und Philipp Peter auf ein Top-Resultat, die Vorzeichen stehen jedenfalls gut.

„Halbzeit“ in der FIA-GT-WM! Auf dem Kurs Paul Ricard in Le Castellet steht am Wochenende der fünfte von insgesamt zehn Läufen auf dem Programm. Für Karl Wendlinger und Philipp Peter die nächste Möglichkeit, mit ihrem Red Bull Aston Martin DBR9 das erste Top-Ergebnis für das Team RaceAlliance ein zu fahren.

Nach dem Ausfall beim 24h-Klassiker in Spa wurde das Auto in den letzten Wochen von Team Manager Andreas Hainke und seiner Truppe total neu aufgebaut.

„Für uns ist es ein neuer Anlauf“, sagt Karl Wendlinger, der diesmal die Abstimmung vornehmen und das Qualifying bestreiten wird: „Irgendwie war bisher der berühmte Wurm drinnen. Ich hoffe, dass sich am Wochenende endlich das Blatt wendet.“

Team-Mitbesitzer Lukas Lichtner-Hoyer, der diesmal aus beruflichen Gründen selbst nicht fährt, bringt es auf den Punkt: „Unsere Anstrengungen, an die Spitze zu kommen, gehen weiter. Das Team hat hart gearbeitet. Jetzt fehlt uns wahrscheinlich nur noch das Quentchen Glück.“

Für das Rennen in Le Castellet bekommen die beiden Österreicher einen neuen Renn-Ingenieur: Massimo del Brete vertritt Johannes Gruber, der bei der DTM im Einsatz ist. Der Italiener ist – speziell für Philipp Peter – kein Unbekannter:

„Ein sehr erfahrener Mann. Ich habe mit ihm schon in meiner Zeit bei Audi und auch in der FIA-GT zusammen gearbeitet. Ich freu’ mich ungemein, dass er diesmal bei uns an Bord ist“, so Philipp Peter, der wie auch Wendlinger die rennfreie Zeit für einen Urlaub genutzt hat. Beide kommen also erholt nach Frankreich. Wenn das kein gutes Omen ist...

News aus anderen Motorline-Channels:

FIA-GT: Le Castellet

Weitere Artikel:

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.