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Fahren für die Zukunft

Nach dem Rücktritt von Helmut Marko haben Patrick Friesacher und Ricardo Mauricio in Spa die vorletzte Chance auf ein Top-Resultat.

Die beiden RedBull-Junioren fahren somit jetzt mehr denn je für ihre unmittelbare Renn-Zukunft.

Dr. Marko, der mit seinem Team einmal Meister (Jörg Müller 1996) und einmal Vizemeister (Juan Pablo Montoya 1997) wurde, zieht damit die Konsequenzen aus den enttäuschenden Leistungen des Red Bull Junior Teams in diesem Jahr.

„Ich habe mir für heuer zum Ziel gesteckt, dass wir entweder in der Fahrerwertung oder in der Teamwertung zumindest den dritten Platz erreichen. Das haben wir eindeutig nicht geschafft – und daher ziehe ich mich als Teamchef zurück!“

Ungewiss scheint daher auch im Moment die Zukunft der beiden Piloten Patrick Friesacher und Ricardo Mauricio. Während sich Ricardo Mauricio um ein Engagement in der amerikanischen Indy Racing League bemüht, ist Patrick Friesacher überzeugt, seine Karriere entsprechend fortsetzen zu können.

Friesacher: „Es gibt einige interessante Möglichkeiten – ich möchte aber zum jetzigen Zeitpunkt diesbezüglich keinerlei Aussagen treffen, um auch keinen Anlass zu Spekulationen zu bieten. Fakt ist jedenfalls, dass ich vor allem durch meine persönliche Leistung die unmittelbare Zukunft in den letzten beiden Rennen selbst beeinflussen kann und muss. Aus diesem Grund sind diese Rennen natürlich enorm wichtig!“

Gerade in Spa hofft der junge Kärntner auf ein entsprechendes Resultat, zählt doch der belgische Ardennenkurs zu seinen erklärten Lieblingsstrecken.

Im Training 2001 belegte Friesacher den 6. Platz – im Rennen fiel Friesacher dann bei einsetzendem Regen in der letzten Runde noch auf Platz 10 zurück.

Auch Teamkollege Ricardo Mauricio kommt mit guten Erinnerungen nach Spa: Der Brasilianer war im Training 2001 Vierter, im Rennen kam er als Dritter auf das Podium.

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Formel 3000: Spa

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