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Formel 3-DM: Hockenheim

Einmal hopp, einmal drop…

Für Gottfried Grasser verliefen die Läufe elf und zwölf auf dem Hockenheimring ziemlich konträr, einmal gab es Platz 11, im zweiten Rennen einen unverschuldeten Ausfall.

Im ersten Rennen erwische Gottfried Grasser einen guten Start und konnte an einigen Konkurrenten vorbeiziehen.

Im Verlauf des Rennens entwickelte sich ein harter Zweikampf zwischen Grasser und seinem Landsmann Clemens Stadler, den Grasser für sich entscheiden konnte.

Durch diesen Zweikampf wuchs der Abstand auf die vorne fahrenden Konkurrenten allerdings bedeutend an, Grasser konnte den Abstand auf den 10. Platzierten Campanico nicht mehr wett machen.

Somit gab’s Platz 11, immerhin die zweitbeste Platzierung im „Österreicher-Duell“. Gottfried dazu: „Besonders erfreulich war, dass mein Ghinzani-Bolide so toll funktioniert hat und das Setup gestimmt hat. Ich bin damit sogar bessere Rundenzeiten als Frank Diefenbacher, der immerhin Meisterschafts-Dritter ist, gefahren.

Wie schon im ersten Durchgang am Samstag klappte der Start auch beim zweiten Lauf hervorragend. Grasser lag mit Limatainen und Campanico gleichauf, doch die Freude währte nicht lange.

In der Haarnadelkurve verlor Stefan Proetto beim Anbremsen die Kontrolle über seinen Boliden und räumte sowohl Gottfried Grasser als auch Timo Glock von der Strecke.

„Das war sehr schade für das Team Ghinzani und mich. Vor allem, weil Limatainen das Rennen auf Rang sieben beendete und ich bei diesem Rennen vielleicht sogar in die Punkte fahren hätte können“, so ein enttäuschter Gottfried Grasser nach dem Ausfall.

Doch er blickt auch schon wieder optimistisch auf die nächsten Rennen: „Die nächste Veranstaltung findet diese Woche am Nürburgring, am 2.-3. August 2002 statt. Ich hoffe, dass ich an diesem Wochenende endlich ein paar Punkte einfahren kann. Den Speed für ein Top 6 Ergebnis habe ich.“

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