MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Im Regen von Salzburg

Gab’s keinen zweiten Heim-Erfolg. Platz 4 für Hannes Lachinger, mehr war für die Red Bull Junioren beim zweiten Lauf nicht drinnen. Sieger: Andreas Feichtner (D).

Der 10. Lauf zur Deutschen Formel Renault-Meisterschaft auf dem Salzburgring brachte den Red Bull Junioren Hannes Lachinger und Christian Klien bei ihrem 2. Heimrennen nicht die erhofften Ergebnisse.

Auf nasser Strecke mussten alle Piloten auf Regenreifen an den Start gehen. Hannes Lachinger, der Sieger von gestern, kam am Start nicht optimal weg und verlor drei Positionen.

In Führung ging der Deutsche Andreas Feichtner vor seinem Landsmann Alexander Margaritis und dem Kanadier Bruno Spengler. Lachinger hielt zwar seinen 4. Platz souverän, das Führungs-Trio blieb allerdings außer Reichweite des Oberösterreichers.

Der Pechvogel des ersten Laufes am Salzburgring, Christian Klien, konnte am Start gleich 5 Plätze gutmachen und kam als 17. aus der ersten Runde.

In der Folge kam dann der junge Vorarlberger bis auf Platz 13 nach vor – eine Stop & Go-Strafe warf ihn allerdings wieder auf den 17. Platz zurück. Ein Wochenende zum Vergessen also für den Meisterschaftsführenden.

Nach 20 Minuten hieß der Sieger des 10. Laufes Andreas Feichtner vor Alexander Margaritis und Bruno Spengler.

Hannes Lachinger: „Am Start habe ich leider durchdrehende Räder gehabt und gleich ein paar Plätze verloren. Dann habe ich einfach keine Temperatur auf die Reifen gebracht, bin nur herumgerutscht und konnte nie wirklich attackieren. Aber alles in allem war das Wochenende mit dem gestrigen Sieg sehr zufriedenstellend! In der Meisterschaft bin ich jetzt 4. – mit guten Chancen auf Platz 3!“

Christian Klien: „Der Salzburgring hat mir kein Glück gebracht. Das war entschieden zu wenig. Gestern der Zwischenfall mit dem Hannes, heute war einfach kein Vorkommen möglich – bei dieser schlechten Sicht und der nassen Strecke. Die Stop & Go-Strafe war dann noch die Krönung. Jetzt muss ich auf dem Nürburgring wieder voll punkten, sonst wird es eng in der Meisterschaft!“

Gesamtstand nach 10 von 14 Rennen:

1. Christian Klien (Aut) 192
2. Bruno Spengler (Can) 176
3. Esteban Guerrieri (Arg) 145
4. Hannes Lachinger (Aut) 140

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel Renault: Salzburgring

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden