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Sensationeller Sieg für Jimmie Johnson

Ein Rookie, noch dazu der „Lokalmatador“, gewinnt die “NAPA 500” am California Speedway in Fontana.

Dementsprechend groß war auch die Freude bei Jimmei Johnson: “In einem Winston-Cup-Rennen zu konkurrenzfähig zu sein und so einen Sieg zu schaffen – davon habe ich immer geträumt. Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich es ausgerechnet hier und vor meinen ganzen Freunden und meiner Familie geschafft habe – danke Kalifornien!“

Johnson war zwar das ganze Wochenende gut unterwegs und lag schon früh im Rennen für fast 50 Runden in Führung, verschwand dann aber im mittleren Teil des Feldes. Doch zirka 40 Runden vor Schluss stürmte er nach vor und mischte in einen munteren Vierkampf um den Sieg mit.

Kurt Busch, Dale Jarrett und Ricky Rudd waren seine Konkurrenten. Busch hatte das offensichtlich stärkste Auto in diesem Quartett und als dieser 31 Runden vor Schluss die Führung von Dale Jarrett übernahm, dachten die Meisten, das Rennen sei gelaufen.

Doch Jimmie Johnson klemmte sich an Kurt Busch und übernahm 23 Runden vor Schluss die Führung – kurz darauf folgte eine letzte Gelbphase. Kevin Harvick hatte einen Reifenschaden und kam ins schleudern, traf dabei Dale Earnhardt Jr., der heftig in die Aussenmauer abflog. Trotz kolportierter 130 Meilen Aufprallgeschwindigkeit blieb Dale Earnhardt Jr. bis auf einen angeschlagenen Knöchel unverletzt.

Die Führenden kamen somit 17 Runden vor Schluss in die Box. Jimmie Johnson legte lediglich eine „Splash and Dash“ ein, das sollte ihm den Sieg bringen.

Beim Restart lag nur Bill Elliott vor Johnson und diesen hatte der Rookie in weniger als einer Runde überholt, damit war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Busch wurde Zweiter, Ricky Rudd holte sich Platz drei, Bill Elliott und Routinier Mark Martin komplettierten die ersten Fünf.
In der Gesamtwertung führt weiterhin Sterling Marlin, Zweiter ist jetzt Kurt Busch, Jimmie Johnson schon auf Platz fünf.

Nächstes Rennen: Das „Pontiac Excitement 400“, kommendes Wochenende in Richmond.

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