MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Verpatztes Wochenende für Siedler

Red Bull Junior Paul Edwards (USA) wurde nach einem starkem Rennen mit einem Punkt belohnt, Norbert Siedler in beiden Rennen ausgeschieden.

Am Sonntagnachmittag wurden in Monza die Rennen 7 und 8 zur Superfund World Series by Nissan ausgetragen.

Norbert Siedler hatte gestern im ersten Qualifying einen schweren Unfall, als sein Nissan Dallara in der Parabolica von der Strecke abkam und schwer beschädigt wurde. Siedler blieb bei einem seiner schwersten Unfälle unverletzt.

In einer langen Nachtschicht wurde das Auto schließlich für heute rechtzeitig fertig – ein besonderer Dank gilt hier der Mechaniker-Truppe des Teams Zele-Racing!

Siedler kam dann in beiden Rennen nicht ins Ziel – ein Bremsdefekt im 1. Lauf zwang zur Aufgabe. Und auch im 2. Rennen war das Auto „zum Teil absolut unfahrbar. Ich hatte Angst, dass beim Chassis etwas nicht in Ordnung war. Da habe ich lieber aufgehört, um nicht noch einmal einen Abflug zu riskieren, “ so ein enttäuschter Norbert Siedler.

Paul Edwards (USA) durchlebte in Monza zunächst ein enttäuschendes Qualifying – die Plätze 19 und 18 entsprechen nicht dem Talent und dem Leistungspotential des jungen Amerikaners.

Die beiden Läufe beendete er auf den Plätzen 11 und 10, wobei er vor allem im 2. Durchgang ein kämpferisch sehr anspruchsvolles Rennen zeigte und um jeden Platz kämpfte. Der verdiente Lohn dafür war immerhin ein Punkt für Edwards.

Paul Edwards: „Ich konnte machen, was ich wollte – aggressiv oder weich fahren – ich war immer zu langsam. Keine Ahnung, was los ist. Ich bin ratlos! Der eine Punkt macht mich auch nicht glücklich!“

Die Sieger in Monza: Franck Montagny und Stephane Sarrazin, beide aus Frankreich!

News aus anderen Motorline-Channels:

Nissan World Series: Monza

Weitere Artikel:

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut