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Punkten, punkten, punkten.

Für die Fahrer in der Nissan World Series geht es am Wochenende in Zolder um Punkte, auch für die Red Bull Junioren Siedler und Edwards.

Gemäß ihrem Anspruch, eine „Welt-Serie“ zu sein, wird das zweitschnellste europäischen Formel-Championat in dieser Saison nur mehr drei Gastspiele in ihrem Ursprungsland Spanien geben.

Erste Station der „Expansions-Tour“ ist die belgische Traditionsrennstrecke von Zolder, auf der 1985 letztmals ein Formel 1 Grand Prix ausgetragen wurde. In diesem Jahr freuen sich die Belgier vor allem auf ihren Lokalmatador, der in der Superfund World Series kräftig Gas gibt:

Bas Leinders, der auch für Norbert Siedler diesmal zu den Topfavoriten zählt: „Er ist sicher einer der stärksten Fahrer im Feld und kennt den Kurs wie seine Westentasche.“

Und wie schätzt der RedBull-Junior seine eigenen Chancen ein? Nach den verpatzten Regen-Rennen von Jarama, hofft der junge Tiroler ja auf seine ersten Punkte in der Meisterschaft 2003: „Ich habe ein gutes Gefühl, aber sehr viel wird sicher davon abhängen, wie viel wir im Qualifying aus dem neuen weicheren Michelin herausholen können.“

Siedler war in Spanien auf trockener Strecke unter den Schnellsten, den Kurs von Zolder kennt der junge Tiroler allerdings nur von der Playstation: „Die Spiele sind inzwischen schon so realistisch geworden, dass mir dieses Training sogar lieber ist, als mit irgendeinem echten Sportwagen ein paar Runden zu drehen.“

Ergänzend fügt Siedler hinzu: „Es sollte aber genug Zeit bleiben, um den Kurs mit dem Rennwagen kennen zu lernen. Ich erwarte mir hier in beiden Rennen Punkte.“

Auch sein RedBull-Junior-Kollege Paul Edwards will kräftig Punkten, er konnte ja schon in Jarama in Lauf zwei mit dem sechsten Platz seine ersten Punkte einfahren. Außerdem kennt der junge Amerikaner Zolder bereits aus seiner Zeit in der Formel Opel Lotus.

Sicherlich ein kleiner Vorteil für Edwards, der sich viel vorgenommen hat: „Ich erwarte mir sehr viel hier in Zolder. Vor allem wenn es trocken ist, glaube ich, dass wir mehr als konkurrenzfähig sind. Da müsste ein Platz auf dem Podium drinnen sein.“

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