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Österreicher-Großaufgebot

Beim dritten Saisonrennen stehen gleich fünf Österreicher am Start, neben Lechner, Wolff und Bleiner geben auch die VIP-Starter Muster und Knauss Gas.

Der Deutsche Pierre Kaffer kommt nach seinen Siegen bei den ersten beiden Rennen des Porsche-Michelin-Supercup in Imola (Italien) und Barcelona (Spanien) als Tabellenführer zum A1-Ring. Mit 10 Punkten Rückstand liegt Luca Riccitelli (Italien) auf Rang zwei vor Wolf Henzler, den 14 Zähler von der Spitze trennen.

Lediglich zwei Punkte hinter Henzler, der in seine vierte Porsche-Saison startet, rangiert der Österreicher Walter Lechner jr. als Newcomer im schnellsten internationalen Markenpokal der Welt.

Der zweifache Formel Ford-Meister seines Heimatlandes und Klassensieger in Le Mans 2002 qualifizierte sich im Supercup auf Anhieb für vordere Startplätze, sucht aber noch nach der optimalen Renntaktik: "Ich fahre den Porsche zu hart und beanspruche dabei die Reifen zu sehr", analysiert der 21jährige.

“Wir freuen uns auf den Auftritt in der Steiermark und werden alles daran setzen, um vor eigenem Publikum gut auszusehen“ fiebert Teamchef Walter Lechner sen. bereits der “Romanze in Rot-Weiß-Rot“ entgegen. “Obwohl wir natürlich noch laufend dazu lernen, ist der A1-Ring für uns ein Schlüsselrennen: Auf unserer Heimbahn möchten wir zeigen, was im Moment tatsächlich drinnen ist, vielleicht gelingt uns der erste Stockerlplatz.“

Toto Wolff aus Wien fährt das zweite Auto der "Walter Lechner Racing School". Seit 2001 hat sich der Wiener auf Tourenwagen- und Gran Turismo-Rennen spezialisiert. Wolff verfügt wie Lechner über exzellente Streckenkenntnisse auf dem 4,3 Kilometer langen Kurs.

Prominent besetzt sind die Porsche mit den Startnummern 1 und 2. Österreichs Tennis-Star Thomas Muster steuert den ersten VIP-Carrera. Muster (35), der im Lauf seiner Karriere zwischen 1984 und 1998 insgesamt 44 bedeutende Tennis-Turniere gewann und bis auf den ersten Platz der Weltrangliste vorstieß, gab 2000 seine Premiere im Porsche-Michelin-Supercup in Spielberg.

Als 27. qualifiziert, stellte der populäre Steirer, der jetzt in Australien und Monaco wohnt, fest: "Leider war ich nur in der Boxenstraße der Schnellste. Die Streckenposten verurteilten mich zu 10 Liegestützen." Sein Rennen beendete Thomas Muster auf Rang 19.

Ski-Ass Hans Knauss (32), im 911 GT3 Cup mit Startnummer 2 im Einsatz, debütierte 2001 als VIP-Gast. Der fünffache Weltcup-Sieger, Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Winterspiele von Nagano (1998) und Sieger des Hahnenkamm-Rennens (1999) belegte bei seinem ersten und bis dahin einzigen Rennen mit einem 911 GT3 Cup Platz 17.

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