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Achim Mörtl - "the lonely boy"

Nicht ganz wunschgemäß verlief die erste Etappe der Marokko-Rallye für Achim Mörtl, mit fehlerhaftem Tripmaster verlor er viel Zeit.

„Als ich plötzlich mutterseelenallein auf einer riesigen Düne gestanden bin, habe ich gewusst, dass irgendetwas falsch ist“, erzählt Mörtl im Etappenziel. Mörtl hat sich mit seiner KTM 660 am ersten Rallye-Tag etwas „verfranzt“.

Weil der Tripmaster (Streckenkilometerzähler) nicht hundertprozentig exakt arbeitete, ist Mörtl rund 60, 70 Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Und später musste er dann in einer Solofahrt bei leichtem Sandsturm und rund 40 Grad Celsius den Weg zurück suchen. Am Ende gab es den 20. Etappenrang, 58 Minuten hinter Sieger Cyril Despres (KTM).

Die Platzierung ist laut Mörtl schon in Ordnung, der Rückstand hätte auf dieser ersten Etappe aber maximal 30 Minuten betragen dürfen. "Es haben sich scheinbar mehrere etwas verfahren, dadurch bin ich in der Gesamtwertung nicht so weit zurückgefallen, wie ich zuerst vermutet habe", so Mörtl, der am Nachmittag noch versuchen wollte, den Fehler im Tripmaster zu finden.

Rallye Orpi Maroc, nach der 1. Sonderprüfung (Erfoud-Erfoud, 315 km):

1. Cyril Despres (AND), KTM, 3:03:03
2. Richard Sainct (FRA), KTM, +00:02
3. Juan Roma (ESP), KTM, +02:13
4. Fabrizio Meoni (ITA), KTM, +06:00

weiters:

20. Achim Mörtl (AUT), KTM, +58:20

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Rallye Orpi Maroc

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