MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Gute Leistung der Österreicher

Die beiden rot-weiß-roten Porsche-Youngster Richard Lietz und Hannes Lachinger schlugen sich im Qualifying mit den Plätzen fünf und acht wacker.

Zwei Routiniers teilen die erste Startreihe beim Eröffnungsrennen des Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring. Mike Rockenfeller setzte die Bestmarke mit einer Zeit von 1:44.594 Minuten (=154.432 km/h). Christian Menzel war zwei Zehntel Sekunden langsamer. Beide Fahrer gelten als Anwärter auf den Gesamtsieg. Rockenfeller schloss das Jahr 2003 als Zweiter der Gesamtwertung ab. Menzel gelang dieser Erfolg bereits 1999.

Eine Überraschung gelang Jörg Hardt, der erst seine zweite Rennsaison im Carrera Cup in Angriff nimmt. Der Schüler sicherte sich den dritten Startplatz vor seinem Teamkollegen, Wolf Henzler. Henzler verfügt über große Erfahrung in den Porsche-Markenpokalen. Er verpasste 2003 den Gesamtsieg im internationalen Porsche-Michelin-Supercup nur knapp und wurde im Carrera Cup Vierter.

Richard Lietz aus Österreich beendete die Zeitenjagd bei strahlendem Sonnenschein auf Platz fünf und war damit der schnellste Neu-Einsteiger. Auch Landsmann Hannes Lachinger darf zufrieden sein, nach nur zwei Testtagen setzt er den Porsche auf Startplatz acht.

Mike Rockenfeller (Startplatz eins): "Drei schnelle Quali-Runden sind bei dieser Temperatur von den Reifen her möglich, die zweite hat gepasst. Sollte es so warm bleiben, heißt es beim Rennen: Reifen schonen. Wir stehen am Anfang der Saison, ich werde es konservativ angehen und auf jeden Fall Punkte mitzunehmen versuchen."

Christian Menzel (Startplatz zwei): "Ich schätze, ich habe eine mögliche bessere Zeit auf der Bremse im zweiten Sektor verloren, also dem Abschnitt ab Mitte Parabolika bis zur Mercedes-Arena. Aber morgen habe ich 18 Runden, um das wieder gutzumachen. Teuflisch aufpassen müssen wir mit den Randsteinen. Sie sind so scharfkantig, dass sie die Reifen beschädigen können. Da ist es eine echte Gewissensfrage: ganz schnell sein und den Schaden riskieren, oder auf Nummer Sicher fahren?"

Jörg Hardt (Startplatz drei): "Ich bin glücklich! Aber ich weiß auch, dass mein Teamkollege Wolf Henzler Pech hatte und deshalb langsamer war. Meine schnellste Runde fing ganz schlecht an, als ich am Ende der Zielgeraden den Brems- und den Einlenkpunkt verpasste. Mit vollem Einsatz habe ich es dann noch mal rumgerissen."

Richard Lietz (Startplatz fünf): "Vor allem auf der Bremse und bei der Einfahrt in die Kurven hab ich noch viel zu lernen. Aber mit dem heutigen Ergebnis bin ich schon mal sehr zufrieden."

Zeittraining:
1. Mike Rockenfeller 1:44.594 Minuten
2. Christian Menzel, + 0.193 Sekunden
3. Jörg Hardt, + 0.375
4. Wolf Henzler, + 0.678
5. Richard Lietz, + 0.740
6. Chris Mamerow, + 1.087
7. Robert Renauer, + 1.252
8. Hannes Lachinger, + 1.260

News aus anderen Motorline-Channels:

Porsche Carrera Cup: Hockenheim

Weitere Artikel:

Domenicali nennt Perspektive

Formel 1 vor Deutschland-Comeback?

Die Formel 1 prüft eine Rückkehr nach Deutschland: Doch zwischen ersten Gesprächen und einem tatsächlichen Comeback liegen noch erhebliche Hürden

DTM-Rennen Nürburgring – Hintergründe

Schon die Ausgangspositionen?

Der Nürburgring hatte mit der Rauchentwicklung durch die nahen Waldbrände eine neue Facette parat. Motorsportlich betrachtet wurden die Weichen für das Halbfinale Mitte September auf dem Sachsenring gestellt, nachdem der ADAC vor der eigentlichen Action die Termine für die Saison 2027 bekanntgegeben hatte. Ein besonderes Viertelfinale eben

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird