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ÖTC: Novo Mesto

Debüt für Andreas Mairzedt

Die ÖTC wird am kommenden Wochenende im slowenischen Novo Mesto mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag fortgesetzt.

Nach einer zweimonatigen Pause wird die Österreichische Tourenwagen Challenge, kurz ÖTC genannt, mit den Läufen sieben und acht im slowenischen Novo Mesto/Cerklje vom 23. bis 25. Juli 2004 fortgesetzt. Die Rennstrecke befindet sich auf einem ehemaligen Flugplatz und liegt etwa 60 Kilometer südlich der Stadt Ljubljana.

Durch den Umbau des ehemaligen A1-Ringes in Spielberg sah sich der Veranstalter MSC Wolfsberg mit Obmann Gerhard Leeb an der Spitze gezwungen, sich in unserem südlichen Nachbarland nach einer neuen Möglichkeit umzusehen, um die ÖTC im gleichen Umfang wie im letzten Jahr durchführen zu können.

Die Strecke in Novo Mesto/Cerklje ist 2,005 Kilometer lang. Die beiden ÖTC Rennen gehen jeweils über 30 Runden, bzw. sind mit 35 Minuten limitiert. Es gibt vier Rechts- und sechs Linkskurven. Aufgrund des Alters der Strecke – das letzte größere Rennen war ein Lau zur ETCC, der dort vor einigen Jahren gefahren wurde – gibt es leider nur eine geringe Infrastruktur.

Dies sollte aber einem spannenden Rennablauf keinen Abbruch tun. Hier steht die Frage im Raum, ob die Jugend wieder dominieren wird, oder ob möglicherweise die ÖTC-Routiniers die Nase vorne haben.

Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen sollten der Doppelsieger vom Salzburgring, Mario Drexler (Team Hoffmann Racing) und der Doppelsieger von Brünn, Christian Engelhart (Scorpion Aquila Racing Team), beide auf Honda Civic Type R, als Vertreter der Jugend die heißesten Sieganwärter in Slowenien sein.

Jederzeit für Podiumsplätze gut sind auch die Routiniers Heinz Janits auf Honda (Scorpion Aquila Racing Team), die beiden Alfa Romeo Piloten Wolfgang Treml und Gerald Beirer, sowie Alexander Scheck auf Seat Ibiza Diesel (Upsolute Karrer Racing).

Mairzedt steigt als Matzinger-Ersatz in den Honda

Eine bemerkenswerte ÖTC-Premiere feiert Andreas Mairzedt im Team Hoffmann Racing auf Honda Civic. Der Oberösterreicher fährt den Rest der Saison an Stelle von Karl Heinz Matzinger, der wegen beruflicher Überlastung seine Karriere beendet hat.

Mairzedt ist im internationalen Motorsport kein unbeschriebenes Blatt. Seit 15 Jahren ist er im Superrace Kartsport sehr erfolgreich unterwegs. In der Formel 1 des Kartsportes gelangen ihm mehrfache Gesamtsiege in der Germanseries, der Euroseries- und in der Worldseries.

Auch heuer ist Mairzedt in der Superkart Euroserie im Einsatz und liegt nach acht von insgesamt 16 Läufen in Führung. Geschwindigkeit ist für Mairzedt kein Thema, erreichen doch die Superkarts auf den diversen Grand Prix Strecken, Geschwindigkeiten von bis zu 280 km/h. Die ersten Gehversuche des Marchtrenkers in der ÖTC auf dem Pannoniaring verliefen viel versprechend.

Die aktuellen Zusatzgewichte für Slowenien:

Mario Drexler: 50 Kilogramm
Christian Engelhart: 50 Kilogramm
Heinz Janits: 10 Kilogramm
Wolfgang Treml: 10 Kilogramm

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