MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Matthias Kahle, wer sonst...

Ohne Überraschungen verlief auch der 4. Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, Matthias Kahle holte sich mangels Konkurrenz den 4. Sieg.

Mit dem vierten Gesamtsieg in Folge unterstrich Skoda-Pilot Matthias Kahle vor 25.000 Zuschauern seine Ambitionen auf die Titelverteidigung in der DRM und zugleich die Tatsache, dass er auch heuer keinen wirklichen Gegner hat. Kahle siegte mit einem Vorsprung von 2.48,7 Min. vor Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo VI).

Nachdem der zunächst führende Carsten Mohe seinen Mégane Maxi gegen Ende der ersten Tagesetappe mit Motorschaden ausrollen lassen musste, ließ der amtierende Meister Kahle den verbleibenden Konkurrenten keine Chance, holte auf den neun Samstags-SP’s sämtliche Bestzeiten und ging schließlich als Sieger durchs Ziel.

Wertvolle Punkte für die Markenwertung sammelte Kahles Markenkollege Martin Möckl im Octavia Kit-Car, der als Gesamt-Vierter im Ziel einlief. Mit Co-Pilot Marcus Poschner lieferte er sich auf den flüssigen SP’s in Ost-Thüringen ein spannendes Duell mit Holger Knöbel / Andreas Schwalié (VW Golf IV Kit-Car), das allerdings das VW-Duo für sich entscheiden konnte.

Für Aufsehen sorgte in Thüringen das Duell um den Sieg in der Junior-DM, das erstmals Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600) für sich entscheiden konnten. Das Team im Corsa-Cockpit lieferte sich nach anfänglichem Rückstand auf Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) ein spannendes Duell mit wechselnden Führungen. Nachdem die Youngster des Opel Rallye Team Holzer sich schließlich die Spitze bei den Junioren erkämpft hatten, wurde der Fight endgültig durch einen abgestorbenen Motor des Citroën-Teams entschieden, das durch minutenlange Startversuche bis auf den achten Rang zurückfiel.

Vor dem fünften Lauf zur DRM bei der Saarland-Rallye (28. – 29. Juni 2002) führen Matthias Kahle / Peter Göbel das DRM-Klassement mit 180 Punkten vor Wallenwein / Zeitlhofer (129 Punkte) an.

In der seriennahen Gruppe N konnte sich Hermann Gaßner in Thüringen erneut durchsetzen. Im neu aufgebauten Mitsubishi Carisma Evo VII ließ der amtierende Vizemeister seinen Konkurrenten keine Chance. Hervorragend dürfte für Gaßner bei der Castrol Rallye aber nicht nur die Technik, sondern auch die Teamwork im Cockpit funktioniert haben:

Gemeinsam mit seiner für die Deutsche Meisterschaft "neuen" Co-Pilotin Karin Thannhäuser hat der Bayer bereits 2000 und 2001 die Gruppe-N-Wertung in der österreichische Rallye-Meisterschaft gewonnen. Auf den Plätzen in der Gruppe N über zwei Liter liefen Ruben Zeltner / Dieter Hawranke (Subaru Impreza WRX) an siebter Position sowie Dark Liebehenschel / Markus Drüge (Subaru Impreza STI) als Elfter ein.

Ergebnis und Gesamtstand entnehmen Sie bitte der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-DM: Thüringen

Weitere Artikel:

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.