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Wieder Pech für Zaiser!

Auch in Monza konnte das LBR-Team des Österreichers Christian Zaiser seine aussichtsreiche Startposition nicht nutzen.

Vergangenes Wochenende traf sich die Weltelite des Zweiradsportes auf der Highspeed-Strecke im italienischen Monza – mittendrunter und voller Erwartungen das österreichische LBR-Team. Doch ein technischer Defekt knockte Zaiser schon in der Einführungsrunde aus – für den in Steyr lebenden Wahloberösterreicher schier unglaublich:

Zaiser: „Das klingt jetzt vielleicht schräg, aber viel lieber wäre es mir gewesen, wenn ich wenigstens im Renngeschehen mittels Sturz ausgeschieden wäre – wenn einem das Motorrad in der Einführungsrunde einfach stehenbleibt ist das doppelt schmerzhaft.“

Von der Boxenmauer aus also konnte Zaiser das Rennen auf der Rennstrecke verfolgen, an der er sich besonders viel ausgerechnet hatte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Schon im ersten Qualifying gab es Probleme, mit denen man nicht gerechnet hat, crashte Zaiser doch bereits in Runde drei der ersten Qualifyingsession massiv in der spektakulären Schikane namens Ascari.

Zaiser: „Da die Wettervorhersagen für Samstag und somit für die 2. Qualifyingsession 80 % Regen ansagten, war für mich klar, dass ich in den verbleibenden 30 Minuten dieses Qualifyings noch schnell sein musste – auch wenn mein Becken massiv schmerzte.“

Gesagt - getan, bereits im zweiten Umlauf knallte der gebürtige Niederösterreicher eine Zeit hin, die ihm einen Startplatz in der zweiten Reihe bescherte. Doch auch die Wettervorhersagen hielten nicht das, was sie versprachen: So sehr das LBRTeam auch auf Regen hoffte, ging es bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 24° C in das zweite Zeittraining:

Zaiser: Als ich am nächsten Morgen aufwachte, machten sich die Prellungen am ganzen Körper erst richtig bemerkbar, ich hab einige Runden gebraucht um in die Gänge zu kommen. Obwohl ich wirklich alles gegeben habe, konnte ich meinen 8. Startplatz nicht halten.“

Von Platz 12 aus hätte es für Zaiser also ins Rennen gehen sollen, wäre ihm da nicht ein winziger Teil seines Motorrades zum Verhängnis geworden. Gleich nachdem die Streckenposten das Motorrad in der Box des LBR-Teams abstellten, begann man mit der Fehlersuche – zum aktuellen Zeitpunkt vermutet man eine defekte Benzinpumpe, die das Motorrad sozusagen verdursten ließ – kein Benzin – kein Rennen.

Teamchef Helmut Lasselsberger: „Die Enttäuschung sitzt natürlich tief, aber so ist das nun mal im Rennsport – nur ein keiner Teil wie eine Benzinpumpe kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden – trotzdem sind wir guter Dinge für das nächste Rennen!“

Dieses wird am 28. Mai auf der englischen Rennstrecke von Silverstone stattfinden.

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