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Facelift Honda CR-V - erster Test

Generation viereinhalb

Honda hat den CR-V aufgefrischt - mittels Optik-Adaptionen, einem gestärkten Dieselmotor und einem vorausschauenden Tempomaten.

mid/rhu

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Nach drei Jahren haben die Japaner die ersten Fältchen bei ihrem Mittelklasse-SUV CR-V ein wenig weggebügelt, ein bisschen gestrafft und ein paar knackigere Linien gezeichnet.

Ein neuer Blick dank überarbeiteter Scheinwerfer, eine sehr opulent wirkende Frontpartie mit höher gezogenem Unterfahrschutz: Der CR-V wirkt nun stämmiger und trotzdem einen Tick eleganter. Auch die Seitenspiegel und die Heckpartie wurden im neuen Look gestaltet, die Heckklappe für leichtere Bedienbarkeit modifiziert.

Dazu gibt es einen kleinen Kraftbolzen unter der Motorhaube: Der neue 1,6-Liter-Diesel mit 118 kW/160 PS ersetzt ab 21. März den bisherigen 2,2-Liter-Selbstzünder mit 110 kW/150 PS.

Das Downsizing des für die Allrad-Version vorgesehenen Antriebs bringt eine deutliche Spritersparnis mit sich: Der Normverbrauch liegt bei 4,9 Litern Diesel statt bei bisher 5,6 Litern pro 100 Kilometer.

Das neue Triebwerk hat mit dem 1,7-Tonner keine Mühe, vor allem in Kombination mit der neuen Neungang-Automatik (Normverbrauch 5,1 Liter) kommt durchaus entspannter Fahrspaß auf. Immerhin sprintet der Automatik-Selbstzünder in 10,0 Sekunden auf 100 km/h und ist maximal 197 km/h schnell.

Der bei den Frontantriebs-Versionen eingesetzte 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS und der 2,0-Liter-Benziner mit 114 kW/155 PS komplettieren wie gehabt das Angebot des Trendsetters aus Japan.

Die Armaturen glänzen nun mit einer geschwungenen Chromleiste, die für Noblesse im Innenraum sorgt. Neu ist das Android-basierte Infotainment-System "Honda Connect", das für Smartphone-Benutzer besonders einfach und intuitiv zu bedienen ist. Über den Sieben-Zoll-Bildschirm hat der Fahrer schnellen Zugriff auf Fahrzeuginformationen, Musik oder die Rückfahrkamera.

Per Bluetooth und Mirror Link-Technik lässt sich das eigene Handy ins Fahrzeug-System spiegeln. Das ermöglicht die Nutzung der Smartphone-Navigation, alternativ bietet Honda auch eine Garmin-Satellitennavigation an. Diverse Assistenzsysteme fürs Spur- oder Abstandhalten hat der neue CR-V optional oder serienmäßig zu bieten - je nach Ausstattungsstufe.

Weltweit erstmals und nur in der feinsten Ausstattungsvariante "Executive" zu haben ist die "Intelligente Adaptive Geschwindigkeitsregelung", kurz "i-ACC" (Intelligent Adaptive Cruise Control) genannt. Das System kann das plötzliche Einscheren anderer Fahrzeuge auf die eigene Fahrspur bis zu fünf Sekunden im Voraus erkennen und so automatisch darauf reagieren.

Es erfasst die Position anderer Fahrzeuge auf der Straße mittels einer Kamera und eines Radars und erkennt anhand typischer Verhaltensmuster einen bevorstehenden Spurwechsel. Das ist in der Praxis ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil das Fahrzeug noch häufiger in den Fahrfluss eingreift als schon beim bisherigen ACC ohne i. Ein klarer Fall von Geschmackssache.

Am Preis des mit reichlich Platz (Kofferraum: 589 bis 1.669 Liter) und vielen praktischen Details wie der genialen Hochklappfunktion der Fond-Sitzflächen ausgerüsteten SUV hat Honda wenig gedreht. Die Liste startet bei 26.680 Euro (Deutschland: 23.490 Euro) für den Basis-Benziner und reicht bis 44.705 Euro (Deutschland: 41.390 Euro) für den getesteten 160-PS-Diesel in der höchsten Ausstattungsstufe Executive mit der neuen Automatik.

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