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Suzuki Vitara Facelift - erster Test Suzuki Vitara 2019

Frischer als je zuvor

Für das aktuelle Modelljahr rollt der kompakte Offroader Suzuki Vitara mit aufgefrischtem Design sowie der einen oder anderen Technik-Neuheiten an.

Rudolf Huber/mid

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Mit dem Vitara, mittlerweile in vierter Generation, hat Suzuki einen echten Dauerbrenner im Angebot. Er hielt schon die Fahne der kompakten Allzweckautos hoch, als es noch gar keine SUV gab. Und präsentiert sich heute munterer denn je.

Dafür sorgt schon eine optische Verjüngungskur, die dem Goldie aus Japan unter anderem das Markenzeichen neuer Suzuki-SUV spendierte, nämlich den feschen Kühlergrill mit fünf Schlitzen und vertikalen Chromakzenten. Er sorgt ebenso wie neue Lackierungen und die angeschärfte Heckpartie für einen zeit- und standesgemäßen Auftritt.

Apropos Auftritt: Darf es der Stopp vor dem Nobel-Restaurant oder der kleine Abstecher ins Grobe sein? Der Vitara ist dank seiner Flexibilität für beides gerüstet. Zu haben ist er mit einem Einliter-Turbobenziner mit 112 PS, der auch schon in anderen Suzuki-Modellen für zufriedene Gesichter sorgt und den 1,2-Tonner munter und dezent knurrend mühelos aus dem Drehzahlkeller hochzieht.

12,0 Sekunden für den Sprint auf 100 Sachen und 175 km/h Spitze bei der Allradversion sind ordentliche Werte für den kleinen Dreizylinder, der sich laut Norm mit 5,3 Liter Sprit pro 100 Kilometer zufrieden gibt - bei winterlichen Testfahrten waren es allerdings fast sieben Liter.

Wie bei den Japanern üblich, gibt es auch den größeren 1,4-Liter-Boosterjet-Motor mit Handschalter oder Automatik und jeweils mit Front- oder Allgrip-Antrieb. Das 140-PS-Aggregat sorgt für deutlich mehr Dynamik, bleibt immer schön leise, befördert den Allrad-Vitara in 10,2 Sekunden auf 100 und macht ihn bis zu 200 km/h schnell. Der Normverbrauch: 6,1 Liter pro 100 Kilometer.

Auch im Innenraum hat sich beim Facelift einiges getan, der Vitara wirkt frischer und jünger. So informiert jetzt ein 4,2 Zoll großer LCD-Farbbildschirm zwischen Tacho und Drehzahlmesser über den aktuellen Allradmodus und die zugeschaltete Bergabfahrhilfe, außerdem sind hier die Hinweise der neuerdings installierten Verkehrszeichenerkennung zu sehen. Mehr griffsympathisch unterschäumte Materialien und neue Dekor-Elemente sorgen für Wohlgefühl.

Einen Schritt nach vorne gibt es auch bei den Assistenzsystemen. Ob aktive Bremsunterstützung mit Mono-Kamera und Laser-Sensor, Spurhaltewarnsystem, Müdigkeitserkennung, Toter-Winkel-Warner oder Ausparkassistent - alles da, teils optional, teils serienmäßig.

Wie bisher gibt es wieder die drei Ausstattungsversionen Clear, Shine und Flash (Deutschland: Club, Comfort und Comfort+), letztere hat etwa LED-Scheinwerfer, diverse Sensoren, ein Audiosystem mit Smartphone-Anbindung samt Navi und sonstige Feinheiten zu bieten. Die Preisliste startet bei 18.990 Euro (D: 18.650 Euro) für den Einliter-Frontantriebs-Vitara in der Clear-Variante, mit 30.790 Euro (D: 29.850 Euro) am teuersten ist das Flash-Modell mit 1,4-Liter-Motor, Allrad und Automatik.

Fünftüriges, fünfsitziges Sports Utility Vehicle, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4.170/1.775/1.595/2.500 mm, Leergewicht: 1.230 kg, Zuladung: 500 kg; Anhängelast gebremst/ungebremst: 1.200/400 kg, Kofferraumvolumen: 375-1.120 l, Tankinhalt: 47 l.
Antrieb: Dreizylinder-Turbobenziner, Hubraum: 998 ccm, Leistung: 82 kW/112 PS bei 5.500 U/min, max. Drehmoment: 170 Nm bei 2.000 U/min, 0-100 km/h: 12,0 s, Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h, Allradantrieb, Normverbrauch: 5,7 l Super/100km, CO2-Emission: 129 g/km, Schadstoffklasse: Euro 6d-Temp.
Österreich-Preis: ab 24.490 Euro (Deutschland: ab 23.550 Euro).

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