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Herbst-Rallye: Leiben

Respektable Zahl an Nennungen

Knapp 50 Nennungen wurde für die Herbst-Rallye im Raum Leiben abgegeben, am 3./4. Oktober dröhnen wieder die Motoren rund ums Europaschloss.

Über die durchaus respektable Zahl von 49 Nennungen aus fünf Nationen freut sich der Veranstalter „BRK“ für die Herbst-Rallye Leiben 2003, die am 3./4. Oktober rund um das berühmte Europaschloss Leiben bei Melk in Szene gehen wird.

„Es war uns durchaus klar, dass wir nicht mit den 59 Teams wie im vergangenen Jahr würden rechnen können“, so Rallyeleiter Folkrad Payrich. „Schon deshalb, weil leider generell in diesem Jahr etwas weniger Teams in Österreich im Rallyesport tätig sind. Wahrscheinlich eine Folge der doch schwierigen wirtschaftlichen Lage. Andererseits haben wir nur ein Team weniger als der letzte Lauf zur Staatsmeisterschaft und nur fünf jener Teams, die bei uns genannt haben, sind dort gefahren. Dieses Vertrauen in unser Team ehrt uns sehr, zeigt aber auch wieder, dass sehr wohl Bedarf für Rallyes abseits der Staatsmeisterschaft besteht.“

An der Spitze der Nennliste stehen die Titelverteidiger Martin Zellhofer/Franz Novotny vom Dark Dog-Rallye-Team, zuletzt Gruppe N-Sieger bei der OMV-Rallye, gefolgt von ihren Teamkollegen Gottfried Kogler/Roland Rieben, beide auf Mitsubishi Lancer Evo 6. Das dritte ultraschnelle Team am Start sind Franz Sonnleitner und der Leibener Lokalmatador Johann Gröschl auf einem malaysischen Proton Wira.

Die verbleibenden Teams sind ausschließlich der breiten Masse der Hobby-Piloten zuzurechnen, darunter sind jedoch Spitzenleute wie der Fiat Stilo Trofeo-Gewinner des Jahres 2002, Andreas Hulak oder der Sieger der Yokohama-Rallye-Challenge 2001, Wolfgang Franek. Mehrere Teams werden auch ihre allererste Rallye absolvieren.

Vollständig am Start sind auch alle Kandidaten für den Gesamtsieg der Rallye-Challenge 2003, Christian Hofecker (BMW/NÖ), Franz Auer jr. (Opel/Bayern), Michael Hofer (VW/NÖ), Toni Kores (Daihatsu/OÖ) und Leo Schweitzer (Ford/OÖ).

Die stärkste Gruppe ist eindeutig die Gruppe H (Fahrzeuge die seit mindestens sieben Jahren nicht mehr produziert werden) mit 21 Teams vor der Gruppe A (die „Königsklasse“ des Rallye-Sports) mit 16 Teams. Auch sieben Gruppe N-Teams , vier Historische und ein Diesel-Team sind genannt.

Die stärkste Klasse ist überraschend die Gruppe N über 2.000 ccm mit nicht weniger als 13 Teams vor der Gruppe H bis 2.000 ccm und der Gruppe A bis 2.000 ccm mit je acht Teams.

Mit nicht weniger als 18 verschiedenen Marken ist enorme Vielfalt angesagt. Am stärksten vertreten ist Mazda mit acht Teams vor Opel und Ford mit je fünf. Dazu kommen noch je drei Mitsubishi, Peugeot und Honda. Weitere vertretene Marken sind Proton, Lancia, Audi, Seat, Fiat, Daihatsu, Suzuki, Subaru, Renault und Alfa Romeo.

Weitere Informationen finden Sie auf www.herbstrallye.com

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