RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Spannung vorprogrammiert

Während in der Gruppe A ein Match zwischen Baumschlager und Stohl zu erwarten ist, gibt es auch in der Gruppe N und bei den Dieseln Action.

Bereits zum dritten Mal wird der siebente Lauf zur Rallyestaatsmeisterschaft in der Wiener Krieau mit der Super Stage, den ersten beiden Sonderprüfungen am 18. September, gestartet. (Details dazu finden Sie in der rechten Navigation unter "1. Vorschau")

Danach geht es wie bereits im Vorjahr ins Rallyezentrum Krumbach (NÖ), wo am 19. und 20 September weitere 16 Sonderprüfungen auf dem Programm stehen. Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 390,81 Kilometer. Die 18 Sonderprüfungen umfassen dabei 188,06 Kilometer.

Baumschlager vs. Stohl

Sportlich gesehen steht das Duell zwischen Raimund Baumschlager und Manfred Stohl im Mittelpunkt der OMV-Rallye, die beide einen Gruppe A-Mitsubishi an den Start bringen.

Während für Baumschlager ein Platz unter den Top-Drei im Vordergrund steht - dann stünde der Rosenauer vorzeitig als Meister fest - geht es für Stohl um die Wiederholung seines Vorjahressieges in der Gesamtwertung.

Noch dazu ist Hattrick-Alarm angesagt, denn der 31 Jahre alte Wiener konnte sowohl 2001 und 2002 die OMV Super Stage in der Krieau für sich entscheiden und beeindruckte durch spektakulärste Drifts. Für Manfred Stohl ist es heuer der erst zweite Auftritt in der heimischen Meisterschaft.

Dreikampf in der Gruppe N

Die Gruppe N steht ganz im Zeichen des Dreikampfes zwischen Beppo Harrach, Martin Zellhofer und Walter Kovar (alle Mitsubishi Lancer Evo VI). Für Harrach gilt es Punkte sammeln, da sein schärfster Meisterschaftskonkurrent, der Deutsche Hermann Gaßner, beim vorletzten Deutschen Meisterschaftslauf im Einsatz ist, wo er Chancen auf den Meistertitel besitzt.

Zellhofer und Kovar streben nach zweiten Plätzen bei den vergangenen Meisterschaftsläufen ihren ersten Sieg an. Fest steht jedenfalls, dass es bei der OMV Rallye 2003 einen neuen Sieger in der seriennahen Klasse geben wird, da in den vergangene beiden Jahren Hermann Gassner ganz oben am Stockerl stand.

Diesel: Waldherr, Lippitsch oder doch ein Stilo?

In der Diesel-Klasse, die bei der OMV Rallye ohne Probleme an den Start gehen kann, da Helmut Doppelreiter den im Vorjahr hart erarbeiteten Europameisterschafts-Status zurücklegte, dürfte der Sieg über Lokalmatador Andreas Waldherr und Christian Lippitsch (beide VW Golf TDI KitCar) gehen. In der Meisterschaft liegen sie gleichauf mit 55 Punkten.

Damit darf sich im Meisterschaftsfinale (inklusive der OMV Rallye sind noch drei Läufe ausständig) keiner der beiden nur den geringsten Fehler erlauben und muss trotzdem voll auf Angriff fahren. Das Zünglein an der Waage könnte Hannes Danzinger werden, der in seiner ersten Diesel-Saison immer besser in Schuss kommt.

Sollten die VW-Boliden allerdings neuerlich technische Probleme bekommen, könnten durchaus Außenseiter wie Manfred Pfeiffenberger oder einer der Stilo-Piloten für Überraschungen sorgen.

Weitere Vorschauen einzelner Teams sowie Nennliste und Zeitplan finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV-Rallye

Weitere Artikel:

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.