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Ein Österreicher schnappt sich den Sieg

Ruben und Thomas Zeltner ließen sich den Sieg bei der Oberland Rallye nicht mehr nehmen, Gaßner wird Zweiter, Maik Stölzel auf Platz drei.

Die Überraschung beim Auftakt zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) ist perfekt: Ruben und Thomas Zeltner (Mitsubishi Carisma EVO) liefen bei der ADAC Rallye Oberland als Sieger ins Ziel ein.

Nach 19 Wertungsprüfungen über rund 170 km lagen die schnellen Brüder vor ihren Team- und Markenkollegen Hermann Gassner / Siegfried Schrankl. Der Weg zum Sieg war für die Carisma-Piloten frei geworden, nachdem die amtierenden Champions Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) bereits auf der zweiten Wertungsprüfung ausgefallen waren.

Einen spannenden Schlagabtausch erlebten 14.000 Zuschauer in der Super-1600-Klasse, die Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig (Renault Clio Super 1600) vor Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600) gewannen.

Beim selektiven DRM-Auftakt musste der dritte Wettbewerber in der hart umkämpften Super-1600-Meisterschaft vorzeitig aufgeben: Horst Rotter / Dieter Hawranke (Opel Corsa Super 1600) fielen mit Motordefekt aus, nachdem sie zuvor an aussichtsreicher zweiter Position im 1600er-Feld gelegen hatten.

„Das ist ein Riesen-Gefühl“, freute sich Ruben Zeltner im Ziel der ADAC Rallye Oberland im bayerischen Schongau. „Ich hätte nie gedacht, dass ich je im Leben einen DRM-Lauf gewinnen kann – damit geht ein Traum in Erfüllung.“

Hinter dem Österreicher und dem DRM-Vizemeister-Duo Gassner / Schrankl freuten sich die Fans über einen bis zur letzten Prüfung spannenden Kampf um die Positionen. Beim Debüt auf ihrem privat eingesetzten Skoda Octavia WRC belegten Maik Stölzel / Thomas Windisch im Ziel den dritten Platz.

Ihnen folgten die werksunterstützten Markenkollegen Andreas Gerst / Tanja Neidhöfer (Skoda Octavia Kit-Car), die damit über ihre gute Gesamtplatzierung und den Sieg in der Division 2 kräftig Punkte für die prestigeträchtige Markenwertung holten.

Einen viel beachteten Wieder-Einstieg in die DRM feierten Olaf Dobberkau / Nicole Weiss (Mitsubishi Carisma), die nach zwei Jahren mit nur sporadischen Rallyes bei ihrem ersten Start in einer kompletten Saison den sechsten Gesamtrang und gleichzeitig hinter Gassner / Schrankl auch den zweiten Platz in der Gruppe N holten.

Enttäuscht reiste dagegen der vierfache DRM-Champion Matthias Kahle aus dem Oberland nach Hause: „Das ist natürlich sehr schade, wir hätten den Fans gerne eine gute Show geboten“, so der Skoda-Werksfahrer aus Görlitz nach dem Ausfall.

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