RALLYE

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Doch wieder ein TDI-Tag…

Trotz einigen Schwierigkeiten im VW-Rallye-Team war der VW-Konzern nicht am Sieg in der Dieselwertung zu hindern.

Obwohl Teamchef Dr. Helmut Czekal seinen Piloten Christian Lippitsch und dessen TDI-KitCar nach der neunten Sonderprüfung aus der Wertung nehmen musste – der Vorrat an Renn-Turbolader ging dem Ende zu – zeigte sich die Pyhrn-Eisenwurzen Rallye für das VW-Team am zweiten Tag von einer freundlichen Seite.

Andreas Waldherr fuhr im „neu erstarkten“ TDI andauernd im Spitzenfeld der Rallye, legte ausgezeichnete SP-Zeiten vor und versuchte den Zeitverlust der ersten Etappe zu verringern.

Bis zur vorletzten Prüfung. In dieser war er zu schnell, rutschte in die Leitplanken und beleidigte Kotflügel und Querlenker seines Arbeitsgerätes. Übrigens: Die Fehlerquelle der Turbolader-Outs an Waldherrs TDI vom ersten Rallyetag lagen im elektrischen Bereich, an einem schlechten Masseanschluß vom Hauptschalters des KitCars. Dadurch wurde das elektronische Steuergerät beeinträchtigt und gab falsche Signale zur Motorsteuerung weiter.

Äußerst erfreuliche Signale setzte hingegen das neue Mitglied im österreichischen VW-Team, Hannes Danzinger. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit im Diesel-Golf zeigte der Niederösterreicher sein Talent.

Seine SP-Zeiten wurden laufend besser. Am Schluss der Pyhrn-Eisenwurzen schaute der zweite Platz heraus. Dazu Dr. Czekal: „Wir freuen uns, diesen talentierten Burschen im Team zu haben. Eine reife Leistung, ich kann mir vorstellen, dass wir mit Hannes Danzinger noch viele angenehme Überraschungen erleben werden. Nicht umsonst gilt er als einer DER Nachwuchspilot der österreichischen Rallyeszene.“

An der Spitze der Diesel-Meisterschaftswertung gab es nach der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye eine kleine Verschiebung. Andreas Waldherr, in Oberösterreich punktelos geblieben, gab seine Leader-Position an „Konzernkollegen“ Manfred Pfeiffenberger (Seat Ibiza TDI) ab und liegt nun in der Zwischenwertung, nach vier von neun Läufen, auf dem zweiten Platz.

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