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Rallye-ÖM: OMV-Rallye

Die Pechsträhne reißt nicht ab

Die Pechsträhne des Duos Michael Kilga/Daniela Bayer setzte sich fort. Ein heftiger Abflug bei der OMV-Rallye bereitete der Teilnahme ein jähes Ende.

Die OMV-Rallye Wien/Aspang ist bekannt für eine hohe Ausfallsquote. Auch dieses Jahr schieden wieder knapp 50 % der Teilnehmer aus.

Die Veranstaltung begann am 18. September mit einer „Super Stage“ auf der Trabrennbahn in der Wiener Krieau.. Vor ca. 15 000 begeisterten Zuschauern wurden zwei Wertungsprüfungen gefahren.

Der Wiener Unfallchirurg Michael Kilga und seine Co-Pilotin Daniela Bayer aus Kaindorf bestritten eine bravouröse 1.SP. Obwohl bereits nach wenigen hundert Metern durch einen künstlich eingebauten Sprung die Motoraufhängung gebrochen war, lag das Team im Mittelfeld des Gesamtklassements.

Aufgrund des Gebrechens war der Fiat Stilo jedoch in der zweiten Super Stage nur mehr schwierig zu bewegen und man verlor wertvolle Zeit.

Dank der Service –Crew konnte der Schaden behoben und am darauffolgenden Tag im Raum Aspang/Krumbach mit einem intakten Fahrzeug erneut gestartet werden. An diesem Tag galt es, acht Wertungsprüfungen zu bewältigen.

Doch schon auf SP 3 „Zöbern–Stübegg“ passierte es: Eine „R4“-Kurve, die man mit relativ hoher Geschwindigkeit fahren kann, wurde dem Team zum Verhängnis.

Am Kurvenausgang geriet der Fiat Stilo mit den Hinterreifen auf das Schotter– Bankett. Michael Kilga versuchte noch, den Wagen abzufangen, war jedoch chancenlos. Das Fahrzeug „flog“ 30 Meter der Strassenböschung entlang und kam schließlich im Wald zum Stillstand.

Fahrer und Co–Pilotin konnten sich unverletzt befreien, am Fiat jedoch entstand jedoch erheblicher Schaden. Der heftige Abflug bedeutet mit größter Wahrscheinlichkeit das vorzeitige Saisonende für Kilga/Bayer.

Der letzte Lauf der Fiat Stilo Rallye Trofeo findet bereits in drei Wochen statt. Derzeit weiß noch niemand, wie groß der Schaden im Motorraum ist. Ob der Wagen bis zur ARBÖ-Rallye Admont wieder aufgebaut werden kann, steht noch in Frage.

Dany Bayer: „Der Abflug war wirklich heftig. Ich bin nur froh, dass wir uns nicht verletzt haben“. Schmunzelnd fügt sie hinzu: „Wir haben zum Glück nur Haselnuss-Stauden mitgenommen. Die dicken Bäume ließen wir stehen.“

Trotzdem ein Wermutstropfen für die Co-Pilotin: „Ich hab mich schon auf meine Heimrallye gefreut. Doch wahrscheinlich können wir in Admont nicht starten.“

Im letzten Jahr hatte das Damenteam, in dem Bayer fuhr, auf der SP „Kaiserau“ einen schweren Unfall. Sozusagen hätte die Mitterbergerin mit dieser Rallye noch eine Rechnung offen…

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