RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auf der Flucht

Harrach, Waldherr, de Cecco, Ruben Zeltner und Kramer blasen zum Angriff – man will den 13. Gruppe A-Sieg en suite des Rosenauers in Kärnten verhindern.

Acht Siege in der Saison 2003 und vier Siege in diesem Jahr hintereinander in der Gruppe A, stehen auf dem Erfolgskonto von Staatsmeister Raimund Baumschlager (Mitsubishi). Bei der Castrol-Rallye 2004 geht es also um seinen 13. Erfolg en suite.

„Ich habe in meiner Karriere noch nie an einem 13. Pech gehabt. Daher ist die Ziffer 13 jetzt automatisch für mich eine Glückszahl. Dazu kommt noch, dass ich grundsätzlich nicht abergläubisch bin. Die Castrol-Rallye zählt zu meinen Lieblingsveranstaltungen, sie ist schwer, hat lange attraktive Sonderprüfungen und fordert vollen Einsatz. Ich werde natürlich die Meisterschaft im Auge behalten und sicher taktisch fahren. Das Wichtigste ist für mich, das Ziel zu erreichen.“

Beppo Harrach (Mitsubishi) will diesmal noch näher zu Baumschlager aufschließen: „Ich hoffe, mein Augenproblem mit den Linsen von der Bosch Rallye medikamentös in den Griff zu bekommen. Damit sollte es möglich sein, nicht nur SP-Bestzeiten zu fahren, sondern die Differenz in der Gesamtzeit zu verringern und mehr Druck auf Mundl auszuüben.“

Sehr stark, speziell am ersten Tag, erwarten die Fachleute die Leistung von Andreas Waldherr (VW KitCar) in Kärnten: „Vorerst hoffe ich, dass wir diesmal ohne Programmfehler im Steuergerät fahren können. Fahrerisch möchte ich an meine Leistung bei der Pyhrn Rallye anschließen. Dann sollte ein gutes Resultat möglich sein.

Nach seinem Gesamtsieg in Oberösterreich darf man den italienischen Peugeot WRC Piloten Claudio de Cecco nicht mehr unterschätzen. Wenn das Wetter passt, könnte der Mitropacup-Leader, trotz höherem Schotteranteil, wieder für eine Überraschung gut sein.

Einer der in Kärnten Heimvorteil besitzt, ist Ruben Zeltner (Mitsubishi). Der in Deutschland lebende, vorjährige Mitropacup Gesamtsieger ist ein perfekter Rallyefahrer geworden. Mit seinem Können sollte er in der Lage sein, ganz vorne in der Spitze mitzufahren.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen wird Alfred Kramer (Mitsubishi) sein. Er startet nur im Lavanttal und jetzt bei der Castrol-Rallye in Althofen: „Nachdem ich heuer im Lavanttal vorzeitig ausgefallen bin, möchte ich mich jetzt schadlos halten. Das Ziel kann für mich nur lauten, ganz oben aufs Stockerl in der Gruppe A zu fahren. Keine leichte aber doch ein lösbare Aufgabe.“

Mehr Glück als zuletzt sollte Gottfried Kogler haben. Der Dark Dog Racing Teamchef will unter die Top Fünf kommen. Dies trifft ähnlich auf Mario Saibel und Johann Holzmüller zu, sie könnten sich unter die Top 10 fahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Als Reaktion auf die Kolumne von Peter Klein hat sich nun auch motorline.cc-Kolumnist und Ex-Staatsmeister Achim Mörtl zu Wort gemeldet: Über die sportliche Entwertung der Stoppuhr und die absurde Vermarktung im WRC Masters Cup

ARC, Mühlstein Rallye: Vor dem Start

Mühlstein Rallye ist jetzt startklar!

Am Samstag (8. August) steigt das große Comeback der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor. Prognosen versprechen einen sonnig angenehmen Rallyetag vom Feinsten.

WRC Finnland: Nach Tag 3 (SP18)

Wilder Abflug von Ogier sorgt für nächstes Drama

In Führung liegend fliegt Sebastien Ogier bei der Rallye Finnland spektakulär ab - Sami Pajari steht nun vor zweitem WRC-Sieg in Folge - Keferböck/Minor liegen weiter auf Paktz des WRC Masters Cup

Peter Klein Kolumne

Erfolg ist nicht endgültig

In seinem jüngsten Kommentar zeigt sich ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein verärgert über die Darbietung von Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der Rallye Finnland…

WRC Finnland 2026: Bericht

Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama

Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet. Keferböck/Minor auf Platz 2 der WRC Masters.