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Auf der Flucht

Harrach, Waldherr, de Cecco, Ruben Zeltner und Kramer blasen zum Angriff – man will den 13. Gruppe A-Sieg en suite des Rosenauers in Kärnten verhindern.

Acht Siege in der Saison 2003 und vier Siege in diesem Jahr hintereinander in der Gruppe A, stehen auf dem Erfolgskonto von Staatsmeister Raimund Baumschlager (Mitsubishi). Bei der Castrol-Rallye 2004 geht es also um seinen 13. Erfolg en suite.

„Ich habe in meiner Karriere noch nie an einem 13. Pech gehabt. Daher ist die Ziffer 13 jetzt automatisch für mich eine Glückszahl. Dazu kommt noch, dass ich grundsätzlich nicht abergläubisch bin. Die Castrol-Rallye zählt zu meinen Lieblingsveranstaltungen, sie ist schwer, hat lange attraktive Sonderprüfungen und fordert vollen Einsatz. Ich werde natürlich die Meisterschaft im Auge behalten und sicher taktisch fahren. Das Wichtigste ist für mich, das Ziel zu erreichen.“

Beppo Harrach (Mitsubishi) will diesmal noch näher zu Baumschlager aufschließen: „Ich hoffe, mein Augenproblem mit den Linsen von der Bosch Rallye medikamentös in den Griff zu bekommen. Damit sollte es möglich sein, nicht nur SP-Bestzeiten zu fahren, sondern die Differenz in der Gesamtzeit zu verringern und mehr Druck auf Mundl auszuüben.“

Sehr stark, speziell am ersten Tag, erwarten die Fachleute die Leistung von Andreas Waldherr (VW KitCar) in Kärnten: „Vorerst hoffe ich, dass wir diesmal ohne Programmfehler im Steuergerät fahren können. Fahrerisch möchte ich an meine Leistung bei der Pyhrn Rallye anschließen. Dann sollte ein gutes Resultat möglich sein.

Nach seinem Gesamtsieg in Oberösterreich darf man den italienischen Peugeot WRC Piloten Claudio de Cecco nicht mehr unterschätzen. Wenn das Wetter passt, könnte der Mitropacup-Leader, trotz höherem Schotteranteil, wieder für eine Überraschung gut sein.

Einer der in Kärnten Heimvorteil besitzt, ist Ruben Zeltner (Mitsubishi). Der in Deutschland lebende, vorjährige Mitropacup Gesamtsieger ist ein perfekter Rallyefahrer geworden. Mit seinem Können sollte er in der Lage sein, ganz vorne in der Spitze mitzufahren.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen wird Alfred Kramer (Mitsubishi) sein. Er startet nur im Lavanttal und jetzt bei der Castrol-Rallye in Althofen: „Nachdem ich heuer im Lavanttal vorzeitig ausgefallen bin, möchte ich mich jetzt schadlos halten. Das Ziel kann für mich nur lauten, ganz oben aufs Stockerl in der Gruppe A zu fahren. Keine leichte aber doch ein lösbare Aufgabe.“

Mehr Glück als zuletzt sollte Gottfried Kogler haben. Der Dark Dog Racing Teamchef will unter die Top Fünf kommen. Dies trifft ähnlich auf Mario Saibel und Johann Holzmüller zu, sie könnten sich unter die Top 10 fahren.

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