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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Neuauflage des Gigantenduells?

Bei der Bosch-Rallye haben wir es gesehen: Andreas Hulak ist zurück! Dabei ist er seinen Fans nichts schuldig geblieben.

Auf den regennassen, in den Kurven sehr oft dreckverschmierten Fahrbahnen des Wechsellandes zeigte sich der Badener in Höchstform und bekam vom Publikum Bestnoten für eine stilistisch erstklassige Vorstellung.

Nebenbei gewann er die historische Klasse relativ deutlich vor Bernd Rothensteiner, der die Zuschauer ebenfalls mit sehenswerten Einlagen verwöhnte. In der leider nach wie vor dünn besetzten Historischen Klasse wird das Geschehen im Moment sicherlich vorwiegend von diesen beiden Herren dominiert.

Somit kann davon ausgegangen werden, dass es auch bei der Castrol-Rallye wieder zu einem Gigantenduell Hulak-Rothensteiner kommen wird, wobei man diesmal Bernd Rothensteiner etwas höhere Chancen als zuletzt einräumen dürfte, da er in Kärnten wieder mit seinem Stamm-Beifahrer Xaver Hiebner antreten wird können, der ihm zu einem optimalen Zusammenspiel Fahrer-Beifahrer verhelfen sollte.

Allerdings - Andreas Hulak fährt besonders gern auf Schotter, der bei der Castrol-Rallye relativ oft vorkommt, so dass er mit Sicherheit nichts anbrennen lassen wird. Die Voraussetzungen für ein mindestens genauso mitreißendes Match wie im Wechselland sind gegeben, wobei eventuell sogar noch ein dritter Mann mitspielen könnte: Oskar Hebenstreit, ebenfalls mit einem Ford Escort RS 2000 in Althofen am Start, war schon für manchen Überraschungserfolg gut.

Fact ist: Andreas Hulak und Markus Wagner sind für den Angriff gerüstet. Neben der nicht mehr alltäglichen Attraktion von heckgetriebenen Wagen bei einer Rallye werden sicher auch die besonderen Streckenverhältnisse der Kärntner Renommier-Veranstaltung dafür sorgen, dass den Leuten neben der Strecke eine Show der Extraklasse geboten wird. Es wird sich sicher auszahlen, bis zur Startnummer 36 an den Action-Points zu verweilen. Denn die gehört einem sehr oft quergestellten Escort...

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