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Von Schotter zurück auf Asphalt

Andreas Wimmer kehrt nach zwei Schotter-Events wieder zurück auf die Asphalt-Pfade der Rallye-ÖM, im Vordergrund steht die Zielankunft.

Die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft hat aufgrund der Absage der Aspang-Rallye eine äußerst lange Sommerpause hinter sich. Andreas Wimmer war aber nicht untätig und hat eifrig das Lenkrad seines Subaru Impreza gedreht. Beim traditionellen Rallyesprint in Bruck/Leitha bestritt er seine erste Schotter-Rallye, im Rahmen der Manastirilor-Rallye in Rumänien sammelte er erste Auslands-Erfahrungen.

Der Oberösterreicher möchte an die guten Leistungen der letzten Events anschließen, wenngleich es von Schotter wieder zurück auf Asphalt geht: „Bei den letzten Rallyes in Österreich war der Wettergott leider alles andere als gnädig zu mir, ich war öfter mit den falschen Reifen am falschen Ort als mir lieb war. Ich hoffe, dass diese Pechsträhne nun abreißt und in Admont beständiges Wetter herrscht, was ich nicht brauche, sind wechselhafte Bedingungen.“

Der Veranstalter der ARBÖ-Rallye hat die Startnummern nach Gruppen und Klassen vergeben, Andreas Wimmer kommt damit erstmals in den Genuss einer niedrigeren Nummer: „Wir haben die Nummer 21 – meine Glückszahl – zugewiesen bekommen. Damit ist erstmals ein besserer Vergleich mit den Top-Piloten möglich, da ich bisher zumeist bei völlig anderen Bedingungen als die vorderen Piloten gestartet bin.“

Andy Wimmer wird wie schon in Rumänien erneut mit Walter Pfaffenhuemer an den Start gehen, Stephanie Hoschek ist aufgrund ihres Studiums verhindert, sie wird beim Saisonfinale im Waldviertel wieder im Subaru sitzen. Was die Streckenführung betrifft, so freut sich der Rallye-Newcomer auf die Schotterstücke, zeigt aber Respekt vor dem Rundkurs in Hall: „Dort wird sehr schnell gefahren und man darf sich keinen Fehler erlauben, große Auslaufzonen sind nicht vorhanden.“

Priorität hat für das Agip-Rallyeteam aber ohnedies einmal mehr die Zielankunft und das Sammeln von Kilometern. Besonderes Augenmerk möchte Andreas Wimmer künftig auch auf den Schrieb legen: „Ein gutes „Gebetsbuch“ ist die Grundlage für eine erfolgreiche Rallye, mit jedem Kilometer lernt man hier dazu.

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