WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2 | 02.10.2026
Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit
Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab
Mit den Sonderprüfungen 2 bis 7 führten der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier heute ihren anstrengenden Ritt durch die WM-Rallye in Sardinien weiter. Mittlerweile haben beide ihre Körper von einer respektablen Staubschicht befreit und befindet sich ihr Werkzeug, der Ford Fiesta Rally2, in den bewährten Händen der Crew von ZM Racing.
Begonnen hat der Tag für das österreichische Duo praktisch mit einem „Freilos“. Weil nämlich fünf Autos vor ihrem Start in die SP 2 der Deutsche Fabio Schwarz seinen Toyota Yaris nach einem Sprung heftig zerlegte, wurde die Prüfung gecancelt und es ging für Raith/Maier direkt weiter zur SP 3, ab welcher dann der Spaß begann und bis zum Ende des ersten Tages anhalten sollte. Zumal mit einer 19. SP-Zeit sogar ein Top-20-Ergebnis geholt werden konnte, und vor den nächsten Aufgaben morgen und übermorgen ein starker 24. Zwischenrang von 51 gewerteten Teams zu Buche steht.
Kevin Raith war dementsprechend und zu Recht zufrieden: „Das, was hier abgeht, ist ein echter Wahnsinn. Mit einer Schotter-Prüfung bei uns daheim ist das überhaupt nicht vergleichbar. Die Prüfungen hier sind einfach mörderisch anstrengend für uns im Auto und natürlich auch für das Auto selbst. Aber Claudia macht wirklich einen super Job, und die Crew von ZM Racing hat bei meinem Ford Fiesta alles top im Griff. Wir haben einige kaputte Autos auf den Prüfungen gesehen, aber alle Teams haben zum Glück das OK-Schild heraußen gehabt, sodass wir nicht stehenbleiben mussten. Jetzt freuen wir uns nur auf die weiteren zwei Tage.“ An diesen stehen noch zehn Prüfungen auf dem Programm, die trotz oder gerade wegen ihrer Schwierigkeiten Kevin Raiths und Claudia Maiers Spaßfaktor hochhalten sollten.
Ganz vorne liegt übrigens keiner der favorisierten Toyota-Yaris-Piloten, sondern das Hyundai-Duo Thierry Neuville (Bel) vor Adrien Fourmaux (F).
















