WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1 | 01.10.2026
WM-Start mit angezogener Handbremse
Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen
Mit einem Shakedown am Vormittag und einer Super Special Stage am späten Nachmittag begann heute das hochspannende Rallye-WM-Finale in Sardinien, wo mit dem Waliser Elfyn Evans (230 Punkte), dem Finnen Sami Pajari (213) und dem Schweden Oliver Solberg (209) ein Toyota-Trio noch Titelchancen hat.
Mittendrin statt nur dabei lässt auch der Steirer Kevin Raith seinem Gasfuß freie Hand, um seinen Ford Fiesta Rally2 in der RC2-Klasse schnellstmöglich über die bis Sonntag insgesamt 17 Wertungsabschnitte zu jagen.
Die heutige Super Special Stage über 2,21 Kilometer fand in der Rally Arena der Gemeinde Ittiri im Nordwesten Sardiniens statt, einer permanenten Einrichtung mit gemischtem Terrain, die eigentlich Rallycross und Autocross gewidmet ist. Je zwei Autos starteten gleichzeitig und hetzten sich zwei Runden lang um die Rennstrecke. Zwei Sprünge und eine Wasserdurchfahrt sorgten dabei für zusätzlich spektakuläre Bilder.
Kevin Raith, der nach der ersten Prüfung auf Platz 35 von 51 gestarteten Teams übernachtet, war schon nach dem ersten Tag begeistert. „Es ist schon ein ganz besonderes Erlebnis, hier dabei zu sein. Der Shakedown ist uns schon sehr gut gelungen, und die Super Special Stage war dann vor einem enthusiastischen Publikum ein echter Hit. Wir haben dabei aber bewusst nicht auf volles Risiko gesetzt, weil wir uns ja für den weiteren Verlauf der Rallye noch ein bissel was in der Reservelade lassen wollen. Es liegen noch drei anstrengende Tage vor uns.“


















