WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3 | 04.10.2026
Tolle Leistung auf brutalem Terrain
Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026
Tag drei der WM-Rallye in Sardinien ist geschlagen, und die Teams rüsten sich für den morgigen Schlusstag, der gleichzeitig auch das Finale einer packenden Titeljagd 2026 ist. Während heute der schwedische Toyota-Yaris-Pilot Oliver Solberg mit einer Galavorstellung die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat uns so das Rennen um den Weltmeistertitel gegenüber seinen Konkurrenten und Markenkollegen Elfyn Evans aus Wales und (derzeit Platz 5) und Sami Pajari aus Finnland (derzeit Platz 3) wieder völlig offen gestaltet hat, kann sich auch ein österreichisches Duo zu Recht auf die Schulter klopfen.
Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier trieben ihren Ford Fiesta Rally2 beherzt durch die heute anstehenden Prüfungen 8 bis 13 und rangieren in der Gesamtwertung auf dem respektablen 18. Rang und im WRC2-Klassement als Zehnter sogar auf einem großartigen Top-ten-Platz. „Dabei hatten wir auf der neunten Prüfung ein unangenehmes Hoppala mit einem in die Strecke stehenden Baum“, erzählt der steirische Sardinien-Debütant. Doch das Mechaniker-Team von ZM Racing leistete tolle Arbeit, tauschte die kaputte Heckklappe und brachte das ramponierte Dach des Ford Fiesta wieder in eine ansehnliche Form. Kevin Raith lobte die Crew: „Das war eine absolute Meisterleistung der Burschen im Service.“
Doch auch, was die Cockpit-Crew im Raith/Maier leistete, war aller Ehren wert. 123 SP-Kilometer zehrten enorm an den Kräften. „Brutal anstrengend“, sagt Kevin Raith, „eigentlich bin ich heute an einem Tag fast eine komplette Weiz-Rallye gefahren.“ Und das auf weit herausforderndem Terrain.
Morgen sind noch vier Prüfungen ausständig, ehe der Rallye-Weltmeister 2026 feststeht und das rotweißrote Duo Kevin Raith/Claudia Maier ihr vorgenommenes Ziel – die Zielankunft in der sardischen Stadt Alghero – hoffentlich erreichen.

















