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WRC, Sardinien: Bericht Raith
Foto: Matthias Österreicher

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

17 Wertungsabschnitte mit insgesamt 307,15 Sonderprüfungskilometern haben Kevin Raith und seine Copilotin Claudia Maier im Ford Fiesta Rally2 seit Donnerstag beim Rallye-WM-Finale in Sardinien bestritten. 307.150 Meter also. Das sind 307.150 Gefahrenpunkte, um vom rauen, steinigen und staubigen Gelände auf der Mittelmeerinsel abgeworfen zu werden. Nix da! Das steirisch-oberösterreichische Duo trotzte allen Widrigkeiten bravourös und erreichte heute das Ziel auf der Promenade der Küstenstadt Alghero im Nordwesten Sardiniens. Und als wäre das allein für einen Premierenstarter bei einem der schwierigsten Läufe weltweit nicht schon erfolgreich genug, sorgte Kevin Raith mit einem fantastischen achten Platz im WRC2-Klassement und einem nicht minder großartigen 16. Platz in der Gesamtwertung auch ergebnistechnisch für sportliche Aufmerksamkeit!

„Das war eines der größten Abenteuer, die ich bisher in meiner Karriere erlebt habe“, schwärmte ein völlig verstaubter, aber überglücklicher Kevin Raith nach der Rallye. „Unser Bestreben war es von vornherein, nur irgendwie das Ziel in Alghero zu erreichen. Dass wir jetzt mit so einem Ergebnis dastehen, ist einfach unbeschreiblich. Gesamt-16. in einem WM-Lauf ist schlichtweg ein Traumresultat. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.“

Auch im Überschwang vergaß der 32-jährige Steirer freilich nicht auf seine Helfer. „Zum einen will ich mich bei Claudia Maier bedanken. Was sie hier als Copilotin geleistet hat, war einfach mega und hochprofessionell. Auch die Mechaniker-Crew von ZM-Racing hat mit ihrer Fachkompetenz eine Menge zu diesem Erfolg beigetragen. Und last, but not least gilt mein Dank natürlich auch meinen Sponsoren, durch deren Unterstützung das Abenteuer Sardinien-Rallye für mich erst möglich gemacht wurde.“ Kevin Raiths Vater, der mit einer Schar aus dem Freundeskreis seines Sohnes als Fan ebenfalls auf der Insel weilte, konnte dazu nur stolz applaudieren.

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