MRC, Rallye du Valais: Bericht | 03.11.2026
Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis
Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison. Die Wertung der internen Club-Championship gewinnen Andreas Rink/Stine Schmidt
Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rallye International du Valais (29.-31.10.2026). Im Škoda Fabia RS Rally2 fahren sie außerdem in den Schweizer Alpen souverän auf Gesamtrang 3 dieser stark besetzten Traditionsveranstaltung. "Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll. Für uns waren einige neue Sonderprüfungen dabei, da haben wir am Freitag einige Zeit liegen lassen. Aber speziell in den langen Prüfungen haben wir sehr gute Zeiten hingelegt, darüber bin ich sehr glücklich. Auch die Reifenwahl war sehr anspruchsvoll, oben waren die Straßen zum Teil vereist, dann die Schotterpassagen, bergab und sehr bumpy und schnell. Ich bin sehr froh, dass wir mit so einem guten Resultat in Ziel sind", so von Albert von Thurn und Taxis im Ziel. In der Meisterschaft verbessert sich von Thurn und Taxis von Rang 4 der Tabelle auf Platz 2. Jara Hain gewinnt mit diesem Ergebnis die Beifahrer-Wertung des diesjährigen Cups.
Auf dem zweiten Rang des Finales laufen Manuel Kößler/Benedikt Hofmann (Hyundai i20 R5) im Ziel ein. Mit einer fehlerfreien Fahrt verteidigt Kößler damit seine Führung und gewinnt somit nach 2014 zum zweiten Mal den Mitropa Rally Cup. "Die Rallye ist traumhaft schön, die 30 Kilometer lange Prüfung am Samstag war wirklich ein absolutes Highlight", so ein begeisterter Manuel Kößler im Ziel. Den dritten Platz belegen Stefan Göttig/Natalie Solbach-Schmidt auf ihrem Hyundai i20 N Rally2.
Fabian Schulze/Jacqueline Kaiser fuhren im Peugeot 208 Rally4 gewohnt gute Zeiten und lagen zur Mittagspause am Freitag auf einem soliden 3. Platz, mussten dann jedoch mit defekter Lenkung aufgeben. Rüdiger Dilg/Matthias Weber hatten gleich zwei Ausfälle mit dem Škoda Fabia Rally2 evo zu verzeichnen. Am Freitag sorgte ein defekter Keilriemen für das vorzeitige Aus, nach dem Restart am Samstag streike kurz vor Schluss das Getriebe. Auch Nicolai Göttig/Stefanie Fritzenmeier sahen das Ziel nicht, sie mussten den Opel Corsa Rally4 mit defekter Zylinderkopfdichtung abstellen.
Andreas Rink/Stine Schmidt sichern sich im Subaru Impreza GT den Sieg in der internen Club-Championship. Auf Platz zwei fährt das Ehepaar Olaf und Heike Rachner im Suzuki Swift Sport MK4 ein. Norberto Droandi, Präsident des Mitropa Rally Cup, fällt mit Copilotin Emanuela Florean ebenfalls dem Defektteufel zum Opfer. Bereits in der zweiten Sonderprüfung müssen die beiden den Peugeot 106 Rallye S2 mit Getriebeschaden abstellen.
Die 66. Rallye International du Valais führt rund um Martigny über 590 Kilometer und 13 Sonderprüfungen, wobei sie mit insgesamt 186 gezeiteten Kilometern die längste Wertungsstrecke im Kalender des Mitropa Rally Cup aufweist.


















