RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Concerto Classico

Bernd Rothensteiner/Xaver Hiebner bekommen es in Kärnten wieder mit Andreas Hulak zu tun, dieses Mal will man mit dem Escort RS 2000 siegreich bleiben.

In den letzten Monaten litt die historische Wagenklasse unter einer chronischen Magersucht - aber er war fast immer dabei und hielt die Show am Leben. Meist war es eine Solo-Show, denn starke Gegner - zumindest so stark wie er selber - hatte er so gut wie nie.

Dadurch kam seine stets großartige Leistung auch nicht so richtig zur Geltung, wenngleich man sagen muss: Die Fans freuten sich immer extrem, wenn der markant in Weiß-Schwarz lackierte Escort RS 2000 aus der ersten Baureihe auf einer Rallye-SP in Erscheinung trat. Und das keinesfalls zu Unrecht. Eine gelungene Reminiszenz an die Zeiten von Timo Mäkinen, Roger Clark, Bengt Söderström oder John Taylor.

Wieviel der Escort als Sportgerät auch heute noch kann, merkt man schnell, wenn man zu einer Rallye kommt und sieht, welche Wagen der rüstige Veteran hinter sich lässt: Da sind manchmal auch ganz ordentliche Trümmer darunter, bis hin zu älteren KitCars und manchmal auch Gruppe N-Mitsubishis. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten ist der Escort von Bernd Rothensteiner zu einem extrem zuverlässigen Wagen geworden, in der laufenden Saison ist er noch bei keinem Staatsmeisterschaftslauf ausgefallen. Lediglich die Dunlop-Rallye musste ausgelassen werden, weil Tage davor ein Haarriss im Zylinderkopf festgestellt wurde.

Neben der erstklassigen Haltbarkeit ist auch die für einen historischen Rallyewagen enorme Motorleistung ein charakteristisches Merkmal des ursprünglich in Finnland eingesetzten Wagens. Das Ergebnis einer stets engagierten technischen Vorarbeit - auch das ist es, was einen Erfolgsfahrer auszeichnet.

Bernd Rothensteiner und Xaver Hiebner sind somit logische Favoriten auf einen Sieg bei den Historischen. Nur ein Ausfall könnte ihnen diesen wahrscheinlich nehmen, wäre da nicht ein Mann: Andreas Hulak! Ein Badener mit einem Escort II, der vor allem unter schwierigen Streckenbedingungen stets über sich hinauswächst und der Bernd schon bei der Bosch Super plus-Rallye gezeigt hat, wo der Hammer hängt. Jetzt ist Revanche angesagt.

Aber damit erfüllt sich zumindest der Wunsch, endlich wieder spannende Duelle in der Historischen Rallye-Kategorie zu erleben, und Bernd ist mit Sicherheit kein Spielverderber. Auch ein faszinierender Dreikampf ist nicht auszuschließen, durch die Teilnahme von Oskar Hebenstreit und Gerhard Rigl mit ihrem Ford Escort RS 2000 wird es noch ein wenig bunter.

Es lebe der Drift! Und es lebe die Historische Klasse!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert