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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Rechnung beglichen

Die offene Rechnung mit der langen Prüfung bei der Castrol Rallye konnte das Team Holzmüller in diesem Jahr begleichen.

Rundum zufrieden gehen Johann Holzmüller, Chef der gleichnamigen KFZ Werkstätte in Nondorf bei Gmünd, und Beifahrer Stefan Langthaler in die Sommerpause. Diesmal ist wirklich alles glatt gegangen.

Hat das Team noch 2003 in der vorletzten Sonderprüfung seine bis dahin fehlerfreie Fahrt mit einem baumbedingten Ausfall beendet, so konnte man dieses Jahr exakt das angepeilte Ergebnis mit nach Hause ins Waldviertel nehmen.

Platz fünf in der Gruppe A und Platz elf gesamt ist mit den eingesetzten Mitteln ein sehr versöhnlicher Abschluss der ersten Saisonhälfte und verspricht ein spannendes Duell mit den MSV Litschau Kollegen Saibel/Süss für den Rest der Saison. Der Abstand zwischen den beiden MSV Spitzenteams beträgt im Moment gerade einmal drei Punkte in der Fahrerwertung, der Spass an den Zeitkontrollen der nächsten Rallyes ist garantiert.

Einzige Schrecksekunde war ein Reifenschaden auf der SP Zeltschach, der das Team zu einem Wechsel in der Prüfung zwang. Es war nicht möglich den Rest der Prüfung mit dem kaputten Reifen rechts vorne zu beenden, der Wechsel ging aber schon bedeutend schneller, als beim letzten Patschen. Trotzdem will man sich hier durch Training und Optimierung der Handgriffe nochmals verbessern.

Auf allen Schotterpassagen konnten vor allem die Zuschauer erkennen, dass hier jemand am Lenkrad sitzt, der das Querfahren im Waldviertel erlernt hat. Der lose Untergrund ist schon immer, auch zu VW Polo Zeiten, der bevorzugte Boden für Hans Holzmüller gewesen. Drifts am Lenkanschlag sind das, was auch den Zuschauern so richtig Freude bereitet – das deutlich erkennbare Lächeln des Fahrers inbegriffen.

Im Gegensatz zur letzten Rallye, wo am Ende jedoch auch eine sehr gute Platzierung des kleinen Privatteams in der Liste stand, konnte man in Kärnten eine nahezu fehlerfreie Reifenwahl berichten, was speziell bei diesem Wetter ein sehr wichtiger Faktor gewesen ist.

Für den Sommer haben sich Fahrer und Beifahrer einiges vorgenommen. So soll natürlich das Auto wieder perfekt für die finalen Einsatze vorbereitet werden, aber auch an der eigenen Fitness und Gesundheit ist immer was zu tun.

Noch ein spezieller Nachsatz: das Team Holzmüller ist sehr stolz auf den langjährigen Freund und MSV Litschau Kollegen Christoph Weber, dem es gemeinsam mit seinem Team durch unglaublichem Einsatz gelungen ist, seinen Mercedes 190 E 2.3-16 in Kärnten an den Start und durch die Rallye zu bringen. Ähnlichkeiten in der Lackiertechnik zum eigenen Evo 5 sind selbstverständlich beabsichtigt und nicht zufällig.

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