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Baumschlagers erster Sieg im Lavanttal

Raimund Baumschlager durfte sich über seinen ersten Sieg im Lavanttal freuen, auch Mario Saibel war zufrieden, nur Marcus Leeb feierte nicht.

Raimund Baumschlager heißt der große Gewinner der Pirelli-Lavanttal-Rallye 2004. Nach einem turbulenten Finale verwies der Remus-Pilot mit seinem BRR-Mitsubishi Evo V seinen härtesten Widersacher Beppo Harrach (Mitsubishi Evo VI) mit einem Vorsprug von 29,6 Sekunden auf Platz 2. Dritter wurde Martin Zellhofer. Der Rückstand des Siegers der Gruppe N betrug 1:47,7 Minuten.

Mario Saibel kam bei seinem Meisterschaftsdebüt im BRR-Mitsubishi Evo V auf Platz 15 (Rückstand 11:01,1 Minuten).Junior Marcus Leeb (Citroen Saxo 16 V) musste bereist au SP 2 mit Getriebeschaden aufgeben.

Zwei Bestzeiten genügten Baumschlager, um sich bereits am ersten Tag mit einem Polster von 38 Sekunden von der Konkurrenz abzusetzen. Auf SP 9 dann aber die obligate Lavanttaler Schreck-sekunde: Differential-Problem. Ein daumengroßes Loch im Gehäuse. Differential-Wechsel beim Service in 12 Minuten. Baumschlager bedankte sich bei seiner schnellen BRR-Crew mit einer wei-teren Bestzeit, seiner vierten. Vorsprung auf Harrach vor der letzten Prüfung 47,1 Sekunden.

Doch das Zittern hatte kein Ende. Beim Start zur SP 11 waren drei Bolzen der Differential-Aufhängung ausgerissen. „Es hat einen Schnalzer gemacht und mein erster Gedanke war, das Diff ist hin. Zum Glück war es nicht so und ich konnte über die letzte Prüfung rollen und einen Vorsprung ins Ziel retten“, war der Remus-Pilot erleichtert. Die doppelte Freude: Nach seinem Ausfall im Vorjahr knapp vor dem Ziel endlich der Sieg bei der Lavanttal-Rallye.

Auch Mario Saibel freute sich über seinen 15. Platz. „Mir hat es richtig Spass gemacht mit dem Auto, das ich im Laufe der Rallye immer besser kennen lernte. Die Zeiten am Ende waren ganz okay“, meinter der Wiener.

Nur Junior Marcus Leeb war nicht nach Feiern. Nach dem schnellen Ausfall in der Junior-Meisterschaft zurückgefallen. Seine Zeit zum Auftakt auf dem 10-km-Rundkurs, 27 Sekunden vor Weissengruber, gibt dem 22-jährigen Kärntner die Hoffnung, bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye (6.-8. Mai) wieder ganz vorne in der Junior-Meisterschaft zu landen.

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