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Starkes Starterfeld in der Gruppe N

Die Gruppe N4 präsentiert sich im Lavanttal stark wie selten, Rosenberger, Mörtl, Stengg, Zellhofer, Pichler, Gaßner und Co fighten um den Sieg.

Die zweite Rallye zur Staatsmeisterschaft 2004 verspricht gleich eines der Highlights des gesamten Jahres zu werden, allein beim Blick auf die Nennungen in der Gruppe N4 dürfte den Fans das Wasser im Munde zuammenlaufen.

Neben Kris Rosenberger, Karim Pichler, Martin Zellhofer, Franz Wittmann jun., Hermann Gaßner und Walter Kovar - allesamt bereits bei der IQ-Jännerrallye im Einsatz - versprechen einige weitere bekannte Namen feine Rallye-Action.

So werden sich im Lavanttal sowohl Lokalmatador Achim Mörtl als auch Willi Stengg die Ehre geben, der Kampf um die Spitze könnte sich durchaus zum Sekundenkrimi entwickeln.

Bis auf Kris Rosenberger im Subaru sind sämtliche N4-Kontrahenten in verschiedenen Mitsubishi-Evolutions-Stufen unterwegs, Rosenbergers Zielsetzung ist dennoch klar definiert:

"Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit alten Bekannten, einer spannenden Rallye sollte nichts im Wege stehen. Da dies meine erste Rallye auf Asphalt mit dem Subaru ist, muss ich mich wohl noch etwas ans Fahrzeug gewöhnen. Ich möchte das Lavanttal jedenfalls als Führender der Gruppe-N-Gesamtwertung verlassen."

Ein weiterer Gruppe-N-Sieg wäre für den Subaru-Piloten auch im Hinblick auf die Statistik schön, der letzte „Nicht-Mitsubishi-Triumph“ in der seriennahen Klasse im Lavanttal liegt bereits sieben Jahre zurück, damals gewann ein gewisser Achim Mörtl - ebenfalls auf einem Subaru.

Comeback von Achim Mörtl & Willi Stengg

Und genau jener Achim Mörtl ist heuer wieder am Start nach einer langen Rallye-Abstinenz und etlichen Rennen auf zwei Rädern. Der Kärntner fiebert dem Einsatz auf heimischem Boden - mit einem Mitsubishi EVO VI - bereits entgegen.

"Es freut mich sehr, auf einige Rallye-Freunde aus vergangenen Tagen zu treffen, das Match mit Kris Rosenberger, Willi Stengg und Co wird sicher toll. Wer mich kennt weiß, dass ich am Gaspedal ein Lustiger bin, hoffentlich bleibe ich auf der Straße…", so der sympathische Staatsmeister von 1999 mit einer gewissen Portion Selbstironie.

Willi Stengg hält sich zu seinem Einsatz noch bedeckt. Es sickerte allerdings bereits durch, dass der Steirer nicht wie in der Nennliste angegeben in der A8 sondern der Gruppe N4 starten wird, ebenfalls auf einem Mitsubishi.

Interessant wird auch der zweite Asphalt-Einsatz von Franz Wittmann jun., nach seiner Rallye-Premiere im Waldviertel. Im Gegensatz zu den letzten Läufen wird der Youngster allerdings einem EVO III aus dem Hause Gaßner die Sporen geben: „Für mich ist die Rallye ein weiterer Testeinsatz, ich muss nach wie vor Erfahrung sammeln. Natürlich möchte ich mit der ein oder anderen guten Zeit aufzeigen. Da mein Auto im Vergleich zu den letzten Mitsubishi Evolutions-Stufen aber technisch unterlegen ist, wird das nicht leicht.“

Wieder mit dabei ist auch Hermann Gaßner, der Deutsche Meister riss sich im Vorjahr nach dem Ausfall von Baumschlager sogar den Gesamtsieg im Lavanttal unter den Nagel und zählt mit Sicherheit zu den Top-Favoriten. Karim Pichler wechselt als Sieger der mittlerweile aufgelassenen Fiat Stilo Trofeo ins N4-Lager und bewies bereits im Mühlviertel, dass man ihn keinesfalls vergessen darf.

Nicht zu unterschätzen sind auch Martin Zellhofer, Walter Kovar und Ernst Haneder, letzterer bot bei der Jänner-Rallye eine tolle Vorstellung und führte bis zur letzten SP.

Die weiteren Starter der Gruppe N4: Bernd Kraemmer, Helmut Klösch, Chris Marti, Peter Ölsinger und Alfons Hauke.

Junioren Staatsmeisterschaft

Klarer Favorit in dieser neu geschaffenen Wertung ist der Lokalmatador Marcus Leeb. Der letztjährige "Rookie of the year" hat auf dem Citroen Saxo schon den ersten Lauf im Mühlviertel gewonnen: "Natürlich möchte ich in der Meisterschaft wieder voll punkten. Aber auch eine für mich ansprechende Platzierung in der Gesamtwertung ist ein erhofftes Ziel bei meiner Heimrallye."

Seine Gegner sind der Oberösterreicher Markus Weissengruber (Citroen) und der junge Rupert Schachinger, der den neuen Suzuki Ignis an den Start bringt.

Die komplette Nennliste sowie weitere Infos finden Sie in der rechten Navigation!

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