RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Rallye-Challenge

Hollenbach, wir kommen!

Markus Benes gibt mit Co Norbert Wannenmacher das Debüt im Ex-Schiefermüller Turbo-Mazda, die vielen Schotterabschnitte sollten ihm entgegenkommen.

Begonnen hat das Rallye-Jahr 2004 für Mag. Markus Benes und Ing. Norbert Wannenmacher mit einem Gruppe H-Sieg bei der IQ-Jännerrallye ja äußerst erfreulich.

Leider kam es im weiteren Saisonverlauf wiederholt zu Zwischenfällen, welche den Lohn des unverändert beachtlichen fahrerischen Einsatzes zunichte gemacht hatten. Einmal will es die Mazda-Mannschaft des MSV Mödling aber noch versuchen, und wie zu Beginn der Saison, handelt es sich auch hier um eine extrem anspruchsvolle, zudem hervorragend besetzte Veranstaltung. Gelingt vielleicht gerade hier die Wiederholung des großen Anfangserfolges?

Wenngleich Markus Benes den Wagen gewechselt hat, so ist er doch der Marke treu geblieben: Es handelt sich um den Mazda 323 Turbo 4WD von Karl Schiefermüller, der seinem Vorbesitzer sehr viel Glück gebracht hat. Die OMV-Waldviertel-Rallye sieht Markus eher als Test für die IQ-Jännerrallye, zudem kannte er die Waldviertel- bzw. frühere Semperit-Rallye bisher nur als Beifahrer von Franz Schulz.

Man darf dennoch gespannt sein, ob sich ein Duell mit Johannes Keferböck (Mazda) oder gar mit Franz Kohlhofer (Audi) ergibt, für den die Waldviertel-Rallye genauso neu ist. Sie alle haben wie Markus Benes in der Gruppe H genannt und sind somit als Klassenkonkurrenten anzusehen.

Über all diese theoretischen Spekulationen über sportliche Ergebnisse steht allerdings die Faszination, eine der fahrerisch reizvollsten Rallyes der ÖM kennen zu lernen und auf ihren Spaß-Faktor zu prüfen. Ein Aspekt, der bei Markus Benes immerzu Priorität genießt.

Besonders die SP Hollenbach sollte typisch seinen Vorlieben entsprechen, wie überhaupt die OMV-Waldviertel-Rallye 2004 die wohl spektakulärste Strecke seit der Zeit des Langauer Forsts aufweist. Markus Benes selbst fand die richtigen Worte: „Wenn ein Veranstalter so viel Schotter bei einer Rallye einbaut, sollte das belohnt werden.“ Die Beteiligung von immerhin 127 Teams zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, auch die sicher zahlreich erscheinenden Rallye-Gäste werden die tolle Streckencharakteristik zu schätzen wissen.

Bemerkenswert ist auch, wie abwechslungsreich sich die Sonderprüfungsstrecken gestalten: Auf manchen Sektionen kommt man über den dritten Gang nicht hinaus, dann wieder geht es stellenweise enorm schnell ab. Es ist also sozusagen für jeden Fahrertypen etwas dabei.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Rallye-Challenge

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Vorschau

Vorletzte Rallye zum Mitropa Cup

Die 59. Ausgabe der ADAC 3 Städte Rallye (08.-10.10.26) steigt als neunter und somit vorletzter Wertungslauf des Mitropa Rally Cup (MRC)

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

3 Städte Rallye: Bericht

Neubauer deklassiert DRM-Spitze

Beim Comeback der 3 Städte Rallye triumphierte Hermann Neubauer über die versammelte DRM-Spitze. BRR-Pilot Albert von Thurn und Taxis fuhr sensationell.

ARC, Herbstrallye 2026: Nennliste

Sensationelle Nennliste! 119 Teams!

Sensationelles Nennergebnis für die Herbstrallye 2026 (23. & 24. Oktober): Satte 119 Teams haben ihr Kommen angekündigt. Die Veranstalter sind ob des hohen Zuspruchs überwältigt…

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.