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ARC, Herbstrallye 2026: Nennliste
Foto: Harald Illmer

Sensationelle Nennliste! 119 Teams!

Sensationelles Nennergebnis für die Herbstrallye 2026 (23. & 24. Oktober): Satte 119 Teams haben ihr Kommen angekündigt. Die Veranstalter sind ob des hohen Zuspruchs überwältigt…

Beim Grande Finale der Austrian Rallye Challenge starten 55 ARC-Teams - mit Spannung wird der Showdown im Kampf um die Clubmeisterschaft erwartet.

119 Teams! Die Nennliste für die Herbstrallye 2026 (23. und 24. Oktober) darf getrost als sensationell bezeichnet werden. Selbst gestandene Optimisten haben nicht mit einem derart hohen Zuspruch gerechnet. Nach den drei „Rally1-Jahren“ 2023 bis 2025, als sich die Werksteams der Rallye-Weltmeisterschaft mit einem Einsatz in Dobersberg auf die Central European Rally vorbereitet haben, und dem Ende der CER 2026 rechneten manche mit einem Rückgang der Nennungen. Jetzt wurde klar: Das Gegenteil ist der Fall! Die Aktiven aus Österreich und aus unseren Nachbarländern Tschechien, Ungarn, Deutschland und Italien honorieren die Herbstrallye für ihre gute Organisation, ihre liebevoll-kollegiale Atmosphäre und natürlich für jene Sonderprüfungen, welche schon bei der legendären Semperit-Rallye die Herzen von Piloten, Teams und Fans höher schlagen ließen…

Für Mario Popp, im Organisationsteam der Herbstrallye seit Jahren die kreative „rechte Hand“ von Veranstalter Roman Mühlberger, ist dieses Nennergebnis eine großartige Bestätigung: „Wir freuen uns sehr und sind überglücklich, dass wir einen dermaßen hohen Zuspruch erhalten - wir werden uns wie in den Jahren zuvor wieder sehr bemühen, dass wir dem auch gerecht werden. So werden wir heuer mit unserer Rallye zu den Menschen in die Stadt kommen. Im Stadtsaal von Waidhofen an der Thaya ist nicht nur das neue Headquarter der Rallye stationiert, es wird vor dem Stadtsaal auch zum ersten Mal einen spektakulären Zieleinlauf geben, inklusive einer großen Siegerehrung im Stadtsaal. Zugleich bleiben wir mit dem Servicepark auf dem lieb gewonnenen Flugplatz LOAB in Dobersberg, wo am Freitagabend auch wieder die legendäre Fahrerpräsentation steigen wird.“

Popp fügt hinzu: „Wir freuen uns auch sehr darüber, dass wieder so viele befreundete Teams aus Tschechien und Ungarn starten werden. Ich sehe das auch als Lohn für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Fahrern aus den umliegenden Nachbarländern. Wir wollen auch heuer wieder das Beste liefern, was das Waldviertel zu bieten hat.“

Organisationsleiter respektive Veranstalter Roman Mühlberger bringt es mit einem einzigen Satz auf den Punkt: „Die viele Arbeit, die in einer solchen Rallye steckt, macht umso mehr Freude, wenn man auch Zuspruch erhält.“ Und: „Dafür können wir uns nur ganz herzlich bedanken.“

Die Herbstrallye ist auch das Grande Finale der Austrian Rallye Challenge (ARC), Österreichs Rallyeserie für den Breitensport. Satte 55 ARC-Teams haben für die Herbstrallye genannt. Highlight wird der große Showdown zwischen dem erfahrenen Hans Georg Lindner im historischen Ford Escort und dem späten Quereinsteiger Gerolf Schuller im Mitsubishi Lancer Evo - die beiden Titelaspiranten für die Clubmeisterschaft trennt gerade einmal ein Punkt. Das verspricht Höchstspannung bis zum letzten Kilometer.

17 Teams der höchsten Kategorie RC2

Mit Startnummer 1 wird Jan Cerny die Rallye eröffnen. Der 36-jährige Tscheche konnte 2025 bei der letzten Central European Rally als Gesamt-Neunter die WRC2 gewinnen. Im Jahr davor setzte er auf ein Rally3-Fahrzeug und konnte damit prompt bei der Rallye Monte Carlo den WRC3-Sieg einfahren. Im gleichen Jahr folgte auch sein bislang einziger Start bei der Herbstrallye, wo er im Rally3 den fünften Gesamtrang belegen konnte. In seiner 2006 begonnenen Karriere konnte Jan Cerny zahlreiche Erfolge erzielen. So wurde er 2010 und 2012 2WD-Europameister, auch in seiner tschechischen Heimat wurden verschiedene Titel eingefahren. Heuer ist Jan Cerny bis auf einen Porsche-Einsatz auf den Kanaren noch nicht in Erscheinung getreten. Bei der Herbstrallye jedoch zündet er gemeinsam mit seinem Landsmann Jan Hlousek einen Skoda Fabia R5.

Gleich danach startet Österreichs Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager, der wieder mit seinem guten Freund Thomas Zeltner einen vom eigenen Baumschlager Rallye & Racing Team eingesetzten Skoda Fabia RS Rally2 pilotieren wird. Baumschlager hat sich wie schon im Vorjahr in die Austrian Rallye Challenge eingetragen, um die Serie zu unterstützen. In der Austrian Rallye Trophy für moderne Fahrzeuge kann der 14-fache Champion aufgrund zu weniger Starts nichts mehr gegen den führenden Peter Hopf ausrichten, doch der Tagessieg scheint ihm relativ sicher. Mehr noch: Auch wenn Baumschlager gerne auf sein Alter von 66 Jahren verweist und er in der TEC7 ORM nicht mehr das hohe Tempo der Top3 mitgehen kann - alle anderen müssen sich immer noch warm anziehen, das Duo Baumschlager/Zeltner kann daher durchaus zu den Sieg-Kandidaten gezählt werden.

Baumschlager erklärte: „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Alter noch so gut mithalten können. In den letzten Jahren haben wir gelernt, zufrieden zu sein auch wenn man nicht auf dem Podium landet und aber die Leistung gut war und alles gut funktioniert hat. Ich versuche immer mehr, die Freude am Fahren mit meinen bald 67 Jahren zu genießen. Wie immer werden wir wieder versuchen, verschiedene Reifenkombinationen zu fahren und am Setup zu tüfteln.“

Baumschlager: „Nennergebnis top wie zu alten Semperit-Zeiten“

Dem 14-fachen Staatsmeister war es auch ein Anliegen, den Veranstaltern sein Lob auszusprechen: „Zu dem Nennergebnis kann man Roman (Mühlberger, Anmrkg.) und seinem Team nur gratulieren - es ist toll, auch ohne den WRC-Teilnehmern der letzten Jahre so ein Nennergebnis zu erzielen. Und es freut mich auch sehr, dass der Saisonabschluss so top ist, wie er in alten Zeiten, sogar zu Semperit- und Waldviertel-Zeiten war…“

Mit Startnummer 3 wird der 23-jährige Tscheche Filip Kohn auf einem weiteren Skoda seine Herbstrallye-Premiere geben. Kohn begann 2021 im tschechischen Opel Adam Cup und wechselte im Jahr darauf in die damals neue Rally3-Kategorie - Highlight war der ERC3-Titel 2024. Im gleichen Jahr absolvierte Kohn bereits erste Rallyes im Skoda Fabia RS Rally2, was ihn zu BRR und zu Rallyes in Österreich brachte, so belegte Kohn bei der Mühlstein Rallye 2024 Platz zwei und bei der OBM Rallye Platz drei. Im Jahr darauf wechselte Kohn schrittweise in das tschechische Autospektrum Skoda Team. Nach Unfällen Ende 2025 stabilisierte sich Kohn in dieser Saison mit Top 10-Plätzen in der Tschechischen Rallye Staatsmeisterschaft.

Schon bei der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn war Daniel Mayer dem 14-fachen Rekord-Champion ein junger Herausforderer - in Horn musste sich Mayer mit dem Platz hinter Baumschlager zufrieden geben. Für den 26-jährigen Sohn von Walter Mayer ist es bereits die fünfte Herbstrallye: „Die Herbstrallye ist eine schnelle Rallye mit coolen Prüfungen, sie liegt mir gut.“ Daniel steht wie sein Vater für klare Ansagen: „Ich möchte diesmal um einen Podestplatz fighten - das wäre zumindest das Ziel. Ich bin gespannt.“

Eine Premiere feiert Martin „Max“ Zellhofer: Der 62-jährige Betreiber des ZM Racing Teams pilotiert erstmals den teameigenen Toyota GR Yaris Rally2, mit dem sich Hermann Neubauer heuer seinen dritten Staatsmeistertitel sichern konnte. Zellhofer, seit 1985 als Pilot aktiv, 2WD-Staatsmeister 2012, setzt wieder auf den mehrfachen Staatsmeister Gerald Winter als Copilot. Auch sein Sohn Christoph Zellhofer wird wieder im Ford Fiesta Rally2 antreten, auf dem „heißen Sitz“ wird wieder Anna Maria Seidl Platz nehmen.

Mit Startnummer 6 zündet Philipp Kreisel den Toyota GR Yaris Rally2 von Baumschlager Rallye & Racing. Für den 37-jährigen Oberösterreicher hat die Herbstrallye eine ganz besondere Bedeutung: „Dort bin ich 2019 meine allererste Rallye gefahren - und zwar gleich in einem Skoda Fabia R5.“ Der sechste Gesamtrang war alles andere als ein schlechtes Ergebnis bei einem Rallye-Debüt. Und: Auch damals war Daniel Foissner der Copilot - woran sich bis heute nichts geändert hat. 2021 absolvierte Kreisel bei der Herbstrallye seinen bislang einzigen Renneinsatz im Skoda Kreisel RE-X1, also jenem elektrisch betriebenen Skoda, den BRR und Kreisel gemeinsam entwickelt haben. Kreisel sagt: „Wir konnten damals Platz drei belegen. Heute ist der REX ein Museumsstück.“ Der Hintergrund: Mit dem Verkauf von Kreisel an den US-Konzern John Deer wurde das Ende des Rallyeprojekts besiegelt. Was Philipp Kreisel nicht daran hinderte, weitere Rallyes zu bestreiten - wenngleich nur sporadisch. Heuer fuhr Kreisel zunächst die ersten drei ORM-Rallyes, danach war bis jetzt Funkstille, die Herbstrallye kommt seinem prall gefüllten Kalender entgegen: „Die Lavanttal Rallye war mein letzter Einsatz - es ist sich beruflich einfach nicht mehr ausgegangen, weitere Läufe zu fahren. Die Herbstrallye als kompakte Eintages-Veranstaltung geht sich jedoch sehr schön aus.“

Der 39-jährige Tscheche David Tomek fuhr bereits 2024 und 2025 bei der Herbstrallye und wurde dabei Sechster und Neunter. Er pilotiert mit Landsmann Roman Svec einen Skoda Fabia RS Rally2.

Ein weiterer tschechischer Gast ist der 53-jährige Karel Trneny auf einem Skoda Fabia R5, er wurde im Vorjahr bei der Herbstrallye Zehnter.

Der 41-jährige Ungar Szabolcs Vida fährt im Skoda Fabia RS Rally2 bereits seine dritte Herbstrallye, 2023 belegte er Gesamtrang 20, 2024 kam er nicht ins Ziel.

Markus Wurz und sein deutscher Copilot Andre Kachel pilotieren einen Ford Fiesta Rally2 des ZM Racing Teams. Markus Steinbock und der Mann mit der Pfeife, Harald Bachmayer pilotieren wieder ihren Hyundai i20 New Gen R5 - zwar gehört dieses Fahrzeug der Klasse RC2 an, in der Austrian Rallye Challenge jedoch werden ältere RC2, konkret vor 2016 homologierte Exemplare bei den Proto- und Produktionsfahrzeugen (ARCP) gewertet.

Insgesamt sind bei der Herbstrallye 17 RC2-Teams am Start. Ein prominentes Team sind etwa auch Niki Schelle und Melanie Kalinke, die einen vom Waldviertler Wurmbrand Racing Team eingesetzten Citroen C3 Rally2 steuern werden. Der 60-jährige Sieger des Alpe Adria Rally Cups 2025 hat heuer erstmals auf ein Rally2-Fahrzeug gewechselt, in Dobersberg wird es der dritte Einsatz im „neuen Spielzeug“.

Auch der Vater von Daniel Mayer, der legendäre Walter Mayer hat für die Herbstrallye genannt - mit Copilot Bernhard Ettel soll ein Citroen DS3 R5 pilotiert werden. Doch der Gießhübler ist noch nicht sicher, ob das Fahrzeug zum Einsatz kommen kann. Jedenfalls wäre es sein erster Österreich-Start seit seinem achten Gesamtrang bei der Rallye W4 2018.

RC3: Die kleine Allradklasse

Die Klasse RC3 ist wie die RC2 mit Allradantrieb ausgerüstet, jedoch weniger leistungsstark und auch weniger kostspielig. Der 28-jährige Tscheche Filip Simik wechselte heuer erstmals in einen Ford Fiesta Rally3 und konnte damit bei der ARC Grasl Rallye Horn prompt als Gesamt-Zwölfter die RC3 gewinnen. Auf dem Beifahrersitz befindet sich mit Marek Simik der Vater des Piloten.

Genau wie Simik wechselte auch Manuel Wurm heuer erstmals in die Rally3-Kategorie. Bei seiner fünften Herbstrallye zündet Wurm einen von Gassner Motorsport eingesetzten Renault Clio Rally3 - als Copilot fungiert erstmals der Deutsche Thimo Tremmel - der sowohl als Pilot als auch als Copilot in gleichem Maße aktiv ist. Kurioses Detail am Rande: Im Vorjahr startete Tremmel bei der Herbstrallye als Copilot von Manuel Wurmbrand, heuer eben als Copilot von Manuel Wurm.

Jungpilot Thomas Traussnig blickt voller Vorfreude auf die bevorstehende Herbstrallye - der 24-jährige Dritte der Junior ORM fiebert seiner Premiere in der RC3-Klasse entgegen. Gemeinsam mit Stamm-Copilotin Bianca Marina Stampfl wird er einen von Stengg Motorsport eingesetzten Renault Clio Rally3 pilotieren. Traussnig erklärt: „Die Vorfreude ist groß, bisher bin ich immer nur mit Zweiradantrieb gefahren. Der Einsatz kam spontan in einem Gespräch mit meinem Teamchef Willi Stengg zustande, nachdem ich vorzeitig den dritten Platz in der Junioren-Staatsmeisterschaft fixieren konnte.“ Test-Erfahrungen mit dem Rally3 kann Traussing so gut wie nicht vorweisen: „Voriges Jahr konnte ich einmal eine Runde in einem Fahrtechnikzentrum fahren.“ Am Donnerstag vor der Herbstrallye ist ein kurzer Test geplant.

Rudolf Leitner, der 2018 mit 46 einen späten Quereinstieg als Rallyepilot wagte und zuletzt in der Proto-Klasse zuhause war, wird bei der Herbstrallye zum zweiten Mal einen Rally3 pilotieren. Bei der Premiere im Ford Fiesta Rally3, bei der ARC Toyota Keusch Grasl Rallye Horn konnten Leitner und sein Stamm-Co Roland Matusch in der Klasse RC3 den zweiten Platz belegen.

RC4: Tschechischer Youngster als Messlatte

Die Klasse RC4 stellt mit 19 Teams die größte Gruppe dar. Allen voran wird mit Startnummer 12 der erst 19-jährige Tscheche Patrik Kder seinen Peugeot 208 Rally4 zünden. Schon 2024 startete Kder mit einem Skoda 130 LR in Dobersberg. Heuer krönte sich Kder zum Tschechischen 2WD- und Junioren Staatsmeister. Der Youngster darf also getrost als Top-Favorit in der Klasse RC4 angesehen werden.

Doch es gibt illustre Herausforderer: Etwa Riccardo Holzer und Copilot Tobias Unterweger, Lukas und Raphael Dirnberger wieder beide in Rally4-Boliden, Max Maier und viele mehr.

In der ART2 für moderne Fahrzeuge mit Zweiradantrieb kommt es zum großen Showdown zwischen Lukas Dirnberger und Max Maier, die nur 2,5 Punkte auseinander liegen.

Zwei Pilotinnen geben Vollgas

Bei den RC4-Teams ist auch die ungarische Pilotin Dorka Zagyva vertreten, die bereits zweimal Österreichs Ilka Minor zwecks Optimierung als Gast-Copilotin engagierte, zuletzt bei einem Test in einem Rally2-Fahrzeug. Bei ihrer bereits dritten Herbstrallye pilotiert die 21-Jährige mit Kristof Czezinger einen Peugeot 208 Rally4.

Mit Österreichs Pia Steffe sind damit zwei Pilotinnen im Feld der Herbstrallye vertreten. Steffe wird wieder mit Rallycross-Pilotin Nina Spitaler ihren Mitsubishi Lancer Carisma Evo V pilotieren und damit das einzige reine Damenteam bilden.

Proto: Kampf um das ARCP-Podium

Insgesamt neun Teams starten in der Proto-Klasse 8. So etwa Reinhard Frühwald im Race Rent Austria-Mitsubishi, Christoph Wögerer in seinem Camouflage Evo oder Markus Stockinger in seinem Eigenbau Mazda 2 Proto.

In der ARCP für Proto- und Produktionsfahrzeuge steht bereits Christoph Zellhofer als Jahressieger fest. Doch dahinter könnten noch Eugen Friedl und Markus Steinbock an dem zurzeit zweitplatzierten Hermann Gassner senior vorbeiziehen.

Schafft Kiehtreiber den Hattrick?

In den Klassen 7.1 bis 7.3, darunter auch die für die Clubmeisterschaft relevanten ARC Klassen C1 bis C4 tummeln sich einige Kaliber. Etwa Rene Kiehtreiber, der zuletzt per Ansage sowohl bei der OBM- als auch der Grasl Rallye den ARC-Tagessieg erringen konnte und der in Dobersberg den Hattrick voll machen möchte.

Der Ungar Daniel Fischer ist ein guter Bekannter in Österreich - diesmal wird er einen Mitsubishi Lancer Evo IX R4 pilotieren. Ebenfalls bekannt ist Gerald Bachler, der mit Peter Medinger einen herkömmlichen Evo VI einsetzen wird. Weitere bekannte Vertreter sind Ernst Haneder oder Alexander Schmollngruber, der diesmal einen Klasse 7.1 Evo III steuern wird.

Auch beim Grande Finale der ARC sind wieder ARC-Obmann Georg Gschwandner höchst persönlich im Volvo Kombi sowie dessen Sohn Tobias Reischer im herkömmlichen „Schlachtschiff“ mit von der Partie - die beiden Fahrschullehrer bewerben einmal mehr ihr Herzensprojekt „No Roadrunning“, mit dem man allzu motivierte Jungführerscheinbesitzer von der Straße auf gesperrte Renn- und Rallye-Strecken holen möchte.

Dazu natürlich Gerolf Schuller, der dem großen Showdown der ARC-Clubmeisterschaft, dem Duell gegen Hans Georg Lindner entgegen fiebert. Sowohl Schuller als auch Lindner sind zwecks Entspannung bei den Austrian Rallye Legends gestartet und sind dort kollegial auf ein Bier gegangen. „Wir sehen das sehr entspannt“, sagten beide. „Möge am Ende der Bessere gewinnen.“

Historische in Dobersberg

ARC-Titelkandidat Hans Georg Lindner pilotiert wieder mit Gina Schütter einen historischen Ford Escort RS1600.

Der Historische mit den größten Chancen ist garantiert der Ungar Tibor Erdi jr. in seinem Ford Sierra Cosworth 4x4, der mit zahlreichen Titeln versehene Ungar bestreitet seine erste Herbstrallye, kennt Österreich vornehmlich von seinen EHRC-Einsätzen bei der Rallye Weiz, wo er etwa 2024 den klaren Sieg einfahren konnte.

Auf internationalem Terrain, nämlich in der neuen Historischen Schotter Europameisterschaft sind Lukas und Helmut Schindelegger heuer unterwegs. Für die Herbstrallye macht das Sohn/Vater-Duo eine Ausnahme: „Da wird das Team durch die heimischen Wälder heizen und auf Asphalt zeigen, was mit einem fast 50 Jahre alten Gruppe 2 Escort möglich sein kann. Dabei hoffen wir wieder auf zahlreiche Fans, die uns anfeuern.“

Ein weiterer „Escort-Glüher“ ist Bernhard Hengl, der nach seinem erfolgreichen „Fremdgang“ in einem modernen Mitsubishi nun wieder in den Historischen steigt - auf dem Sozius nimmt Christian Roschker Platz, Stamm-Co Mika Wendl fährt diesmal nämlich selbst, mit einem BMW 135i 2WD nach M1-LG1-Reglement.

Weitere bekannte Historische: Günther Königseder im schwarz-goldenen Lancia Delta Integrale, Patrik und Verena Gaubinger im Audi Quattro Gr.4, Michael Franz oder auch Christoph Weber in einem VW Golf Kitcar der neuen AMF-Klasse 10.3. Oder auch der legendäre Robert Zitta im Subaru Impreza GC8, um nur einige zu nennen.

Aufgrund der sagenhaften 119 Teams können leider niemals alle erwähnt werden - doch jedes einzelne Team trägt seinen Anteil am Erfolg der Herbstrallye 2026.

Nennliste der Herbstrallye 2026
www.herbstrallye.at/2026/nennliste.html

Herbstrallye Radio 2026

Noir Trawniczek ist auch bei der Herbstrallye wieder auf Stimmenfang unterwegs. Zu folgenden Zeiten können die Interviews LIVE über folgenden Link empfangen werden: mixlr.com/rallye-radio-noir

Samstag, 24. Oktober 2026

09.05 Uhr: Stimmen der PilotInnen nach SP2
11.25 Uhr: Stimmen der PilotInnen nach SP4
15.05 Uhr: Stimmen der PilotInnen nach SP6
17.35 Uhr: Stimmen der PilotInnen vor dem Ziel

LIVE:
mixlr.com/rallye-radio-noir

Zum Nachhören:
Über folgenden Link können die Interviews unmittelbar nach dem Ende des Live-Streams abgehört werden:
mixlr.com/rallye-radio-noir/showreel

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