RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
INA Croatia Rallye

Respektables Ergebnis

Thomas Jung und Co-Pilot David Bajzek erreichten bei der Ina Croatia Rallye einen guten vierten Platz in der Klasse N3.

Von 10. - 12. Juni fand die Ina Croatia Rallye statt. Der Europameisterschaftslauf mit rund 750 Gesamtkilometern, davon 258 Kilometer als Wertungsprüfungen hatte als Start- und Zielort Kroatiens Hauptstadt Zagreb.

74 Teams aus 12 Nationen gaben ihre Nennung ab. Mit dabei auch das Team Jung/Bajzek auf ihrem bereits betagten Opel Astra. Durch eine Nervenentzündung etwas gehandikapt, reiste man am Dienstagmorgen nach Kroatien.

Wie erwartet, wurden zwei Besichtigungstage für diese lange Rallye zu wenig, aber man konnte großteils auf den Schrieb vom vorigen Jahr zurückgreifen. Chancen rechnete man sich sowieso keine aus, in Anbetracht von 15 Startern in der Klasse N3. Das Motto lautete: Die Sache mit etwas Zurückhaltung angehen, aber dieses Mal das Ziel sehen.

Schon alleine die Startzeremonie am Hauptplatz der Metropole Zagreb mit Zuschauermassen am Donnerstagabend war sehr beeindruckend. Am Freitag um 08.00 Uhr morgens ging’s dann bei starker Hitze ab in die Kroatischen Berge. Auf den sehr kurvigen Straßen war Schwerstarbeit angesagt.

Am Abend gab es dann noch einen kurzen Zuschauerrundkurs, zum Teil auf Schotter. Nach einem recht problemlosen ersten Tag wurde um 21:00 Uhr das Etappenziel erreicht. Auf Platz sechs in der N3 ging es in die verdiente Nachtruhe.

Auf der ersten Sonderprüfung am Samstagmorgen brach jedoch der zweite Gang. Als man um die Mittagszeit zum ersten Mal ins Service kam, wurde ein Getriebewechsel überlegt. Doch auf die Gefahr hin, eine Strafzeit aufgebrummt zu bekommen, ließ man davon ab. Gewitterwolken zogen auf und eine falsche Reifenwahl kostete weitere Zeit.

Danach gab es noch massive Bremsprobleme, die speziell auf der 24 Kilometer langen Sonderprüfung „Sljeme“ beinahe zum vorzeitigen Ende geführt hätten.

Glücklich erreichte man gegen 18:30 Uhr das Ziel und konnte sogar noch einen schönen vierten Platz in der Klasse N3 feiern. 34 Teams kamen ins Ziel. Gewonnen hat das Team Sebalj/Klinc auf Subaru vor Petak/Benesova auf einem Peugeot 306 Kit Car.

An dieser Stelle nochmals einen großen Dank an die hervorragende Service-Crew, bestehend aus Hans Freiler und Walter Peschen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.