RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Under Pressure

Es wird eng für Francois Duval, nach einem weiteren Crash und der Kündigung seines Co-Piloten werden bereits mögliche Nachfolger genannt.

Es geht derzeit drunter und drüber bei Citroen und Francois Duval: Der Belgier leistete sich in Zypern einen weiteren Unfall nach einem unnötigen Fahrfehler, sein Wagen brannte ab. Das Ende für Duval bei Citroen?

Tatsache ist, dass der Jungspund erst fünf Zähler auf dem Konto hat. Teamchef Guy Fréquelin ärgerte sich zuletzt, dass Citroen zwischen Monte Carlo und Neuseeland "15 Punkte verschenkt" hat.

Gemeint sind die Ausfälle von Duval, denn ansonsten könnte Citroen die Markenwertung anführen! Im Moment sind sie quasi ein One-Man-Team, weil nur Weltmeister Sébastien Loeb konstant und sicher fährt.

Nach seinem Ausfall am gestrigen Samstag kam Duval den Tränen nahe im Service an. Bei Citroen verlor man keine großen Worte. Fréquelin sprach von einer "großen Dummheit", während Citroen-Boss Claude Satinet der Dernière Heure sagte:

"Ich bin außerordentlich enttäuscht über den Ausfall bei der Rallye. Die Enttäuschung ist noch größer, weil viele Autos ausgefallen sind, kein Druck bestand und er dennoch einen Fahrfehler gemacht hat."

Citroen hat Francois Duval nun eine Deadline gesetzt: Nach der Kündigung seines Copiloten Stéphane Prévot muss der Belgier bis Montag Mitternacht einen neuen Copiloten im Hinblick auf die Türkei-Rallye finden. Ist das nicht der Fall, wird sich Citroen darum kümmern! Schließlich muss Citroen bis Montagabend den zweiten Fahrer für die Türkei Rallye nominieren.

Beim Weltmeisterteam sind derzeit zwei Szenarien denkbar: Die Franzosen könnten Duval noch eine oder zwei Rallyes auf Bewährung fahren lassen. Wenn die Zusammenarbeit mit dem neuen Copiloten Früchte tragen sollte, könnte der Belgier gerade noch seinen Job retten.

Das andere Szenario ist die Nominierung eines anderen Fahrers für die Türkei. Insider bringen die beiden OMV Piloten Manfred Stohl, der in Zypern sensationell Zweiter wurde, und Juuso Pykälistö mit Citroen in Verbindung, genau so wie Simon Jean-Joseph und Carlos Sainz...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht

Großartiges Comeback der Mühlstein Rallye

Zwar feierte der Tscheche Adam Brezik einen klaren Sieg - doch dahinter kam es zu einem spannenden Rennverlauf - am Nachmittag kam es zum großen Showdown im Kampf um das Podium…

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friedl

„Jump und Flow"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 haben mit dem Autofun - Ford Fiesta Proto mit ambitionierter Fahrweise das beste Gesamtergebnis heuer eingefahren.