RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Sieg mit bitterem Beigeschmack...

Auch wenn die zwei Hauptkonkurrenten ausfielen: Norbert Filippits/Christoph Friesenegger fuhren in Kärnten eine tolle Rallye und gewannen die Dieselwertung.

Nach den ersten vier Sonderprüfungen des ersten Tages fühlte sich das Team Filippits/Friesenegger gar nicht wohl. Erstens, weil Teamkollege Hannes Danzinger zu diesem Zeitpunkt schon mit einem Technik-Defekt ausgefallen war und zweitens, weil es für Filippits aus beruflichen Gründen keine Möglichkeit gegeben hatte, mit dem VW Golf IV TDI KitCar zu testen.

So mussten die ersten Sonderprüfungen als Testfahrten für Filippits herhalten. Zusätzlich nahm auch ein neuer Beifahrer an seiner Seite Platz: Nachdem er sich wie geplant nach der Bosch-Rallye von seiner bisherigen Co-Pilotin Dany Bayer getrennt hatte, war mit Christoph Friesenegger ein toller neuer Beifahrer gefunden worden.

Doch auch hier waren die ersten SPs ein „Kaltstart“, es braucht halt einfach Zeit, bis man sich aufeinander eingespielt hat. Mit der Wut über die gefahrenen Zeiten im Bauch, ging Filippits dann auf der fünften Sonderprüfung richtiggehend der Knopf auf: Der Rückstand auf den Diesel-Leader Michi Böhm konnte in nur einer SP von 57 auf 24 Sekunden reduziert werden.

Filippits: „Da hat dann fast alles gepasst, wir waren gleich schnell wie Wallenwein im EVO VIII und fuhren die 16 Gesamtzeit. Ab da fühlte ich mich wohler, richtiggehend befreit. Danke an meinen Beifahrer, der mich alles andere als gebremst hat…“

Michi Böhm musste annehmen, dass das Team Filippits/Friesenegger am zweiten Tag weiter Druck machen würde um ihn zu überholen. Offensichtlich riskierte der Fiat-Pilot zuviel und flog auf der ersten SP des zweiten Tages ab. „Leider,“ so Norbert Filippits, „weil es ein toller und fairer Zweikampf zwischen uns beiden geworden wäre. Gott sei Dank ist dem Michi nix und dem Auto nicht viel passiert!“

Anschließend wurde die Rallye sicher auf dem ersten Platz beendet und die SPs wurden zum Sammeln von Testkilometern genutzt: Luftdruck, Reifen und Elektronik standen auf dem Prüfstand. All das geschah allerdings bei guten SP-Zeiten: So wurde auf der letzten, 26 Kilometer langen Prüfung, die 16. Gesamtzeit gefahren – was Auftrieb für die nächsten Einsätze des Teams Filippits/Friesenegger gibt!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye 2026: Nennliste

Sensationelle Nennliste! 119 Teams!

Sensationelles Nennergebnis für die Herbstrallye 2026 (23. & 24. Oktober): Satte 119 Teams haben ihr Kommen angekündigt. Die Veranstalter sind ob des hohen Zuspruchs überwältigt…

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…