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Wer gewinnt in Abwesenheit des Meisters?

In Abwesenheit von Gr.A-Leader Baumschlager fighten Wolff, Wittmann jun., Hideg & Co um den Sieg, mit dabei auch drei spektakuläre Kitcars.

Die Sieges-Serie von Staatsmeister Raimund Baumschlager, die bei der IQ-Jännerrallye begann und bis zur Mogul-Sumava-Rallye hielt, riss im Lavanttal.

Dort wurde der Mitsubishi-Pilot von einem Getriebedefekt gestoppt – der schnelle Ungar Krisztian Hideg war prompt zur Stelle und sicherte sich seinen ersten Sieg bei einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft.

Und am vergangenen Wochenende schlug der Defekt-Teufel bei Baumschlager erneut zu, bei der Bosch-Rallye im steirischen Wechselland führte er überlegen, als auf der letzten Sonderprüfung das Differential kaputt ging.

So durfte sich „Heimkehrer“ Andi Waldherr über volle Punkte in der Gruppe A freuen. Trotzdem führt Raimund Baumschlager die Gesamtwertung relativ deutlich an – noch.

Denn bei der Ostarrichi-Rallye kann er nicht an den Start gehen, da am selben Wochenende in Griechenland um Rallye-WM-Punkte und um die Zukunft des WM-Projektes von BRR gekämpft wird.

So könnten ihm die Verfolger aus der Gruppe A deutlich näher rücken, allen voran ein Pilot, der ausgerechnet für das Team BRR startet. Der Wiener Toto Wolff (Mitsubishi Evo VIII), der gemeinsam mit Co-Pilot Gery Pöschl auf seinen ersten ÖM-Sieg hofft, liebt genau solche Asphalt-Strecken, wie sie bei der Ostarrichi-Rallye gefahren werden.

Gewinnen die beiden, könnten sie sogar die Führung in der Meisterschaft übernehmen! Nicht weniger gefährlich, wenngleich mit einem etwas älteren Auto (Mitsubishi Evo VI) unterwegs, ist der bereits erwähnte Krisztian Hideg. Er kennt die Rallye schon aus dem Vorjahr und wird bestimmt voll auf Angriff fahren.

Der Dritte im fröhlichen Bunde der Gruppe-A-Evo-Piloten ist Franz Wittmann jun (Evo VII). Sein Talent hat der „Junior“ schon öfters unter Beweis gestellt, in der heurigen Saison durfte er bereits seine erste SP-Bestzeit und beim Challenge-Lauf im Triestingtal sogar seinen ersten Gesamtsieg feiern.

An Motivation wird es Wittmann, der übrigens mit Co Klaus Wicha starten wird, nicht mangeln, musste er doch bei der Bosch-Rallye schon vor dem Start mit einem Elektronik-Defekt passen.

Kris Rosenberger hätte den Umstieg aus der Histo-Abordnung zur eigentlich mit Bravour gemeistert, leider fehlte es seinem Arbeitsgerät noch etwas an Leistung – auch er wird sicher sehr schnell unterwegs sein, Andreas Waldherr steht indes nicht am Start.

Auf keinen Fall zu unterschätzen sind die beiden Peugeot 206 Super1600 mit David Doppelreiter bzw. Waldemar Benedict am Steuer. Die kurvenreichen, hügeligen Asphaltstraßen müssten ihren leichten Renngeräten nicht minder entgegenkommen.

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