RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Harrach weiter im Pech

Hiobsbotschaft für Beppo Harrach, bei einem Sturz beim Skifahren bricht sich der 26jährige zwei Wirbel, die Genesung dauert mindestens 12 Wochen.

Beppo Harrach klebt das Pech weiter an den Fersen: Sozusagen als Vorhut der Ski-Weltelite legte der Brucker letzte Woche in Kitzbühel einen dreitägigen Kurzurlaub ein, der aber schon am ersten Tag böse endete: Schwerer Sturz auf der Piste „Saukaser Graben“, Fazit: Zwei Wirbel gebrochen, Meniskus beschädigt, rund 12 Wochen Genesungspause!

Wirklich Glück hat Beppo in letzter Zeit wirklich nicht: Nachdem der Ex-Meister im Vorjahr mangels an Sponsoren über Kurzeinsätze in der Rallye-Szene nicht hinauskam, war er in den letzten Wochen intensiv damit beschäftigt, zum einen seine eigene Firma aufzubauen, zum anderen mit möglichen Partnern für ein neues Rallye-Projekt zu sprechen.

„Ich hatte oft einen 12-Stunden-Tag. Da dachte ich mir – ein paar Tage Ausspannen hab’ ich mir verdient. Mit diesem Ausgang habe ich natürlich nicht gerechnet“, so der 26jährige, der nach seinem schweren Sturz drei Tage im Kitzbüheler Krankenhaus verbrachte, und am Sonntag nach Wien überstellt wurde, wo er schlussendlich auch mit der exakten Diagnose konfrontiert wurde: Erster und zweiter Lendenwirbel gebrochen, Außenmeniskus im rechten Knie eingerissen!

Harrach („das einzig positive an der ganzen Sache ist, dass ich keine Lähmungserscheinungen habe und mir die Ärzte versichert haben, dass dies auch fast ausgeschlossen ist“) wird noch rund zwei Wochen im Döblinger Klinikum bleiben müssen.

Danach geht es sofort zur Reha, die wiederum drei Wochen in Anspruch nehmen wird. „Alles in allem wird es schon 12 Wochen dauern, bis ich wieder am Damm bin – sagen jedenfalls die Ärzte“, so Beppo. Ob betreffend des lädierten Meniskus ein operativer Eingriff nötig ist, wird von den Ärzten in den nächsten Tagen entschieden.

Damit kann er auch seinen geplanten Start beim WM-Lauf in Korsika abschreiben: „In der Sekunde kann ich nicht sagen, wie es weiter geht. Mal sehen, wie der Heilungsprozess verläuft. Der hat jetzt einmal Priorität.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

Finale am Dreiländereck

Finale am Dreiländereck

In seiner jüngsten motorline-Kolumne berichtet der frühere ORF-Reporter Peter Klein von seinem Ausflug zur Herbstrallye.

Herbstrallye: Vorschau ARC

ARC-Showdown: Wer wird Clubmeister 2026?

Beim Grande Finale der Austrian Rallye Challenge kommt es bei der Herbstrallye zum großen Duell zwischen Gerolf Schuller und Hans Georg Lindner - einer von beiden wird Clubmeister 2026. Auch in der ART2 sowie der ARCH 4WD steht der Jahressieger noch nicht fest…

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.