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Ein Blick zurück nach vorn....

Rundum positiv: dieses Resümee kann der Amstettner Patrick Breiteneder zur Sommerpause aus seiner ersten Saison in der Rallye-Staatsmeisterschaft ziehen.

Erfreuliche Ergebnisse, konstante Zielankünfte und aufstrebende Tendenz sind Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, des weiteren darf die Zusammenarbeit mit Fiat Austria Racing sowie den Sponsoren als hervorragend bezeichnet werden.

Licht und Schatten beim ersten Antreten des jungen Amstettners im Lavanttal: An aussichtsreicher Position liegend musste das Team Samstag Mittag aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und ohne Staatsmeisterschaftspunkte die Heimreise antreten. Durchkommen und Punkte sammeln war das erklärte Ziel für die Bosch Rallye in Pinggau, welches mit Platz sieben und den ersten Meisterschaftspunkten auch gelang.

Die Ostarichi-Rallye in Bad Hall absolvierte der Audi Verkaufsberater erneut ohne nennenswerte Zwischenfälle, Platz sechs war gerechter Lohn für intelligente Fahrweise bei widrigsten äusseren Bedingungen. Ein Fehler am Rundkurs der Castrol Rallye in Judenburg kostete dem Amstettner Einiges an Strafzeit, nach einer tollen Aufholjagd reichte es noch für Platz acht.

Ein tolles Ergebnis folgte beim Bewerb in Slowenien, Platz fünf war ein wichtiges Erfolgserlebnis, gleichbedeutend mit einem grossen Vorwärtssprung in der Gesamtwertung, in der Breiteneder nun auf Platz neun liegt, lediglich fünf Punkte hinter dem Fünftplatzierten.

Nicht überraschend lautet daher das erklärte Ziel des jungen Heissporns wie folgt: „Natürlich möchte ich mich im Gesamtklassement noch nach vorne kämpfen: Der Bewerb in Admont, aber vor allem die Waldviertel-Rallye sollten mir in puncto Streckenführung und Beschaffenheit doch sehr entgegenkommen, da ich auf anspruchsvollem, schwierigem und rutschigem Terrain das PS-Defizit unseres Fiat Stilo etwas leichter wettmachen kann als auf trockenem, asphaltierten Untergrund.“

Besonders stolz ist Breitender auch drei Sonderprüfungsbestzeiten in der Alternativklasse, die er heuer bereits verzeichnen konnte, übrigens allesamt auf Schotter: „Das sind wirkliche Lichtblicke: Die Diesel- und Alternativklasse ist 2006 in Puncto Qualität und Quantität wirklich herrausragend besetzt. Umso mehr freut es mich, gegen erstklassige Gegner hin und wieder aufzeigen zu können.“

Erfreut ist der Gewinner der TRT Rallyedriversearch 2005 auch über die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team: „Das komplette Mannschaft ist um mein Bestes bemüht, sowohl Teamchef Christian Böhm als auch Teamkollege und Staatsmeister Michael Böhm unterstützen mich in vielerlei Hinsicht.“ Großen Anteil an den bisherigen Resultaten haben aber auch die Stamm-Copiloten Harald Gottlieb und Andreas Schmiedberger, welche das Motorsportvollblut routiniert und sehr professionell über die Sonderprüfungen begleiten. „Ein erfahrener und gelassener Co ist speziell im Anfangsstadium enorm wichtig. Ich bin froh, mittlerweile derartige Spitzenleute neben mir sitzen zu haben!“, so Breiteneder.

Deshalb ist auch eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Fiat Austria Racing durchaus denkbar, obwohl im Hause Breiteneder der Neuaufbau eines Seat Ibiza Kit-Cars, ehemals pilotiert von Hari Rovanperä, in der Endphase ist. „Mein Vater wird demnächst sein Motorsport-Comeback im Kit-Car feiern und mir bei Bedarf das Auto zur Verfügung stellen. Dennoch ist es jetzt noch zu früh, über konkrete Vorhaben - welches Fahrzeug in welcher Serie - für 2007 zu sprechen.“

Eine Fortsetzung des Rallyeengagements scheint aber gesichert, womit der Nachname Breiteneder weiterhin in diversen Ergebnislisten zu finden sein wird...

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