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Spiel, Satz, Sieg und 4. Titel in Serie

Gegen Raimund Baumschlager ist auch 2006 kein Kraut gewachsen, wie in den drei Jahren zuvor sichert sich der Oberösterreicher den Titel.

Raimund Baumschlager bleibt in Österreich das Maß der Dinge im Rallyesport. Der Oberösterreicher fixierte mit seinem BRR Mitsubishi Evo VIII mit einem souveränem Sieg bei der Arbö Rallye Steiermark vorzeitig den vierten Staatsmeistertitel in Serie.

Baumschlager und sein Kopilot Bernhard Ettel lagen am Ende 1:33,8 Minuten vor And-reas Waldherr (Golf KitCar) und 1:58,3 Minuten vor Hermann Gassner (Mitsubishi Evo IX), der damit die Meisterschaftsentscheidung in der Gruppe N aufschob.

Baumschlager fuhr eine fehlerlose Rallye und 12 (von 14 möglichen) Bestzeiten hintereinander. Nur im Finale waren je einmal Gassner und Waldherr minimal schneller.

Dabei war der Rosenauer ziemlich unschlüssig in die Rallye gegangen: „Ich wusste nicht, soll ich attackieren oder auf Abwarten fahren. Ich bin dan einfach nur schnell gefahren und die Zeit war dann eine Erlösung“.

Der Remus-Pilot hatte auf dem 16,5 km langen Rundkurs in Treglwang dem Zweitplatzierten, Herrmann Gassner 15,5 Se-kunden aufgebrummt, war pro Kilometer fast um eine Sekunde schneller.

Zur Rallye selber meinte er: „Ich bin mein Tempo gefahren, schnell und habe nie taktiert. Dass am Ende einmal der Herrman und einmal der Andi schneller waren, das gibt es ein-fach, ich hätte ohne großes Risiko nicht schneller fahren können.“

Dass er seinen vierten Meistertitel in Folge bei der Arbö Rallye Steiermark fixieren konnte, freute Baumschlager besonders: „Admont ist halt ein bisserl anders als die anderen Rallyes, da sitzt du von früh bis abends im Auto und hast kaum eine Verschnaufpause und dass ich heuer wieder Meister geworden bin neben den vielen an-deren Aufgaben im Red Bull Skoda WM-Team, freut mich besonders."

"Natürlich ist der fünfte Titel nicht so wie der erste, noch dazu weil der ja mehr als 10 Jahre zurückliegt. Da freut man sich schon noch mehr. Der vierte Titel in Serie wird so ein wenig zur Normalität und ich möchte aber nicht den Fehler machen ihn erst zu schätzen, wenn ich nicht mehr gewinne.“

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