RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Knapp vorbei ist auch daneben

Der Traum von einem Topplatz bei der 26. Jänner Rallye im Raum Freistadt endete für Markus und Daniela Weißengruber im Bachbett.

Auf der vorletzten Sonderprüfung Gutau-Aisttal-Tragwein (SP 17) kamen die Kefermarkter Geschwister Markus und Daniela Weißengruber mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO IX von der Fahrbahn ab und versenkten den Boliden im eiskalten Wasser. Beide blieben bei dem Ausritt unverletzt.

„Die Bedingungen waren brutal schwierig, wahrscheinlich hat Markus ein bisschen zu spät gebremst. Auf alle Fälle ist uns die Straße ausgegangen und wir sind rückwärts über einen Abhang in ein Bachbett gerutscht. Wieviel am Auto kaputt ist, lässt sich noch nicht sagen, wir sind gerade dabei, die Bergung zu organisieren“ schilderte Copilotin Daniela Weißengruber den Abflug.

Zum Glück blieben die Rallyegeschwister bei diesem unverletzt, der Traum von einer Platzierung im Vorderfeld ging aber in wahrsten Sinne des Wortes den Bach hinunter.

Dabei hatte der zweite Tag der „Jänner“ für die Weißengrubers gut begonnen: Von Rang 29 in der Gesamtwertung bzw. dem neunten Platz in der österreichischen Staatsmeisterschaft kommend, ging es durch flotte Zeiten und durch den einen oder anderen Ausfall begünstigt flott in Richtung einer Top-20 Platzierung.

Zwei Dreher und Probleme mit dem Fahrwerk konnten den Tatendrang bis zum Ausritt nicht bremsen. Dieser passierte beim Angriff auf die unmittelbar in Reichweite liegenden Gegner.

„Schade, so knapp vor Ende der Rallye auszufallen, tut natürlich weh, mit etwas Glück wäre der anvisierte Platz unter den ersten 20 drinnen gewesen. Ungeachtet des Ausscheidens war die Rallye für uns eine tolle Erfahrung, wir haben gesehen, dass wir trotz der geringen Erfahrung mit einem so starken Auto wie dem Mitsubishi auch bei schwierigen Verhältnissen konkurrenzfähig sind“ bilanzierten die beiden Lokalmatadore ihren Jänner Rallye-Auftritt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.