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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Favoritenjagd

Es wird keine einfache Aufgabe sein, die Konrad Friesenegger und Jürgen Hilmbauer bevorsteht, denn die Castrol Historic Rallye-ÖM ist stark besetzt.

Bei der BOSCH Super Plus-Rallye könnte es sogar noch ein wenig härter werden als bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye, denn diesmal werden auch Michael Brandner, dessen Start schon in Kärnten geplant gewesen wäre, und Michael Stoschek, seines Zeichens regierender Europameister bei den Historischen, an den Start gehen.

Konrad Friesenegger und Jürgen Hilmbauer sind jedoch weiter voll motiviert, sich gegen die zahlreichen Exemplare des ewig jungen Rallyewagen-Klassikers Ford Escort und gegen die noch härtere Porsche-Konkurrenz bestmöglich durchzusetzen. Vor allem bei dieser oft sehr schnellen Rallye ist mit einem Großangriff der Sportwagen-Legende zu rechnen, wie gut die Chancen für das einzige Opel-Team im Feld der Historischen tatsächlich sind, wird auch nicht unerheblich von der Charakteristik der neuen Strecken abhängen.

Der heiß ersehnte Podestplatz wird also nur mit sehr viel Einsatz und wohl auch nicht ohne etwas Glück zu erreichen sein. Im vergangenen Jahr gab es einen solchen, allerdings war er unter sehr abenteuerlichen Umständen zustande gekommen: Das auch damals schon sehr opulente Starterfeld der Historischen wurde dramatisch aufgerieben und in „Zehn kleine Negerlein“-Manier nachhaltig dezimiert. Am Schluß blieben nur noch der Escort von Sepp und Gertrude Pointinger und als zweites verbliebenes Fahrzeug der Kadett von Koni Friesenegger und Jürgen Hilmbauer übrig. Sie schafften es somit als Zweite ins Ziel – die unverhoffte Ausbeute einer Rallye, die überhaupt nicht nach Wunsch verlaufen war.

Natürlich besteht der große Wunsch, es diesmal in einem anderen Stil abgehen zu lassen, schließlich hat der Opel Kadett GT/E nicht nur unter Franz Wittmann Senior große Siegerqualitäten bewiesen. Wenn alles gut läuft, kann man damit auch heute noch sehr weit vorne dabei sein. Auch Koni Friesenegger waren so schon einige erfolgreiche Schläge gegen hochdotierte internationale Konkurrenten gelungen.

Was wiederum gute Hoffnungen für die BOSCH Super Plus-Rallye gibt, bei aller starken Besetzung. Die ist in der Tat als hochkarätig einzustufen, wobei in erster Linie Christian Rosner als momentan schnellster Porsche-Teilnehmer als Favorit anzusehen ist. Nach ihren Erfolgen in der letzten Zeit muß man natürlich auch Josef Pointinger (Ford Escort) und Alois Nothdurfter (Ford Cortina) gute Chancen einräumen, und auch Sepp Gruber ist nach seiner hervorragenden Leistung bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye sehr hoch einzuschätzen.

Für Koni Friesenegger und Jürgen Hilmbauer könnte es dennoch möglich sein, sich im vorderen Bereich zu positionieren, denn bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye blieb ihnen ein besseres Ergebnis als der siebente Platz bei den Historischen in erster Linie aufgrund einer fehlerhaften Benzinzufuhr versagt. Ansonsten lief das Auto jedoch klaglos. Nach erfolgter Behebung der Schadensquelle könnte es also ziemlich rasant nach vorne gehen.

Was auch nötig sein wird, denn neben den schon Genannten werden auch einige andere Kurs in Richtung Spitze aufnehmen. Ziemlich sicher wird man das von Michael Brandner erwarten können, der mit seinem Ford Escort RS 2000 einiges vorlegen sollte. Sehr wahrscheinlich ist es auch bei Johannes Huber (Porsche), eventuell möglich bei Michael Stoschek (Porsche) und Gerhard Openauer (Ford Escort).

Da kann die Devise wohl nur lauten: Hold the pedal to the metal!

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